Sie gaben sich als Bankangestellte aus und begingen Betrügereien in ganz Italien. Ein kriminelles Netzwerk, das auf komplexen Computerbetrug und Geldwäsche spezialisiert war, wurde heute Morgen von der Polizei aufgedeckt. 18 Personen wurden in Apulien und Kampanien aufgrund eines Untersuchungshaftbefehls festgenommen (neun befinden sich in Haft, neun unter Hausarrest). Die Ermittlungen werden von der Staatsanwaltschaft Foggia koordiniert.

Die Anklagepunkte umfassen Verschwörung zum Betrug, verschiedene Formen der Geldwäsche und Urkundenfälschung. Über 80 Cyberspezialisten aus ganz Italien sind beteiligt. Die Postpolizei beschlagnahmte Computer, Smartphones, Bargeld und Software zur Fälschung von Schecks und Dokumenten.

Den Ermittlungen zufolge war die Organisation in zwei Organisationseinheiten unterteilt, eine mit Sitz im Raum Neapel und eine im Raum Foggia, wo mutmaßlich das schwerste Verbrechen, die Geldwäsche, begangen wurde.

Die Ermittlungen, so die Polizei, hätten groß angelegten Betrug aufgedeckt und die Auszahlung erheblicher Summen verhindert. Einzelheiten werden die Ermittler heute Vormittag auf einer Pressekonferenz in der Staatsanwaltschaft von Foggia bekanntgeben.

(Unioneonline)

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