Die Tortur, die sechs junge Pfadfinder letzte Nacht in den Wäldern von Fontanaluccia in der Gemeinde Frassinoro (Provinz Modena) durchlebten, als sie im Dunkeln orientierungslos waren, endete glücklich. Alle Jungen wurden gefunden, gerettet und sind wohlauf.

Am späten Nachmittag wurde Alarm ausgelöst , woraufhin sofort Rettungskräfte ausrückten. Feuerwehrteams der Wachen Frassinoro und Pievepelago rückten umgehend zum Einsatzort aus.

Angesichts der Komplexität des Waldgebiets und der Dringlichkeit, die Gruppe vor Einbruch der Dunkelheit zu finden, forderte die Einsatzzentrale auch den Hubschrauber aus Bologna an, der für den Überflug des Gebiets und die Beschleunigung der Suche unerlässlich war. Die sechs Späher wurden in einem dichten Waldgebiet nahe Fontanaluccia aus der Luft gesichtet und von den Einsatzkräften mithilfe der Bordwinde geborgen, da eine Landung zwischen den Bäumen unmöglich war.

Nachdem sie gesichert waren, wurden sie an Bord des Flugzeugs zu einem nahegelegenen Fußballplatz gebracht, der als Sammelpunkt für Notfalleinsätze diente. Dort führten 118 Sanitäter alle notwendigen medizinischen Untersuchungen durch. Glücklicherweise erlitt keiner der sechs Pfadfinder Verletzungen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen. Sie kehrten alle wohlbehalten nach Hause zurück.

(Unioneonline)

© Riproduzione riservata