Die Staatsanwaltschaft Rovigo ermittelt wegen Mordes im Fall der Frau und ihres einjährigen Kindes, die gestern tot in einem künstlichen See in Castelguglielmo in der Region Rovigo aufgefunden wurden.

Die Ermittlungen richten sich gegen Unbekannt und sind ein notwendiger Schritt, um alle erforderlichen Untersuchungen durchzuführen. Die Ermittler schließen derzeit keine Möglichkeit aus, auch nicht einen erweiterten Suizid.

Bei den Opfern handelt es sich um eine Mutter und ihren Sohn chinesischer Herkunft. Die Frau war 39 Jahre alt, das Kind hatte im vergangenen Dezember seinen ersten Geburtstag gefeiert. Beide lebten in Castelguglielmo. Zeugen berichteten, sie gestern am frühen Nachmittag in der Nähe des Sees gesehen zu haben. Die Frau schob einen Kinderwagen, den sie wenige Schritte vom Wasser entfernt stehen ließ. Dort wurden beide tot aufgefunden.

Ein Passant entdeckte die Leichen am frühen Nachmittag und alarmierte sofort die Polizei. Weitere Informationen zur Todesursache werden durch die für morgen angesetzte Autopsie gewonnen.

Unterdessen befragen die Carabinieri Zeugen, um den Hergang des Geschehens zu rekonstruieren.

(Unioneonline/vl)

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