Der Präsident der Republik, Sergio Mattarella, ehrte den unbekannten Soldaten und alle, die für die Befreiung am Altar des Vaterlandes gefallen sind, indem er anlässlich der Feierlichkeiten zum 25. April einen Lorbeerkranz niederlegte.

Das Staatsoberhaupt wurde von Premierministerin Giorgia Meloni und den Präsidenten der Abgeordnetenkammern, Ignazio La Russa und Lorenzo Fontana, begleitet. An der Zeremonie nahmen außerdem Armeeangehörige und Vertreter von Veteranenverbänden teil.

„Frauen und Männer der Verteidigung“, erklärte Verteidigungsminister Guido Crosetto in seiner Botschaft, „am 25. April gedenken wir mit tiefer Dankbarkeit jener Generation von Italienern, Zivilisten und Militärangehörigen, die mit großem Mut und Opferbereitschaft unsere Freiheit wiederherstellten und uns daran erinnern, wer wir heute als Nation und als Gemeinschaft sind. Was den Tag der Befreiung so außergewöhnlich macht“, betonte er, „ist genau dies: die Tatsache, dass er aus schwierigen, gefährlichen Entscheidungen entstand, die in unterschiedlichen Kontexten getroffen wurden, aber durch ein gemeinsames Verantwortungsgefühl vereint waren . Es war ein weitverbreitetes und stilles Engagement, geprägt von Gesichtern, Geschichten und konkreten Gesten; ein gemeinsamer Kampf gegen den Nationalsozialismus und Faschismus, der damals unser Vaterland und viele andere Vaterländer in ganz Europa unterdrückte und die Wiedergeburt Italiens als freies und demokratisches Land ermöglichte, aus dem später die republikanische Verfassung hervorging. Ein Land, unser Land, das heute Gründungsmitglied der Europäischen Union und ein führender Akteur auf der internationalen Bühne ist .“

Sich all dessen bewusst zu sein, bedeutet laut Crosetto auch zu verstehen, dass Freiheit niemals ein einmaliges Gut ist. Dasselbe gilt für Frieden, der weder aus bloßem Wunsch entsteht noch als endgültig gelten kann. Frieden wird jeden Tag aufs Neue geschaffen – mit Verantwortung, Ausgewogenheit, Stärke und Entschlossenheit. Diese Wahrheit erkennen wir heute mit noch größerer Klarheit und Überzeugung. Die Veränderungen im globalen Kontext erinnern uns daran, dass Freiheit und Sicherheit untrennbar miteinander verbunden sind. Bedrohungen nehmen neue Formen an, verstärken traditionelle und erstrecken sich über vielfältige Dimensionen: militärisch, wirtschaftlich, technologisch, energetisch, informationstechnisch, kybernetisch, räumlich und kognitiv.

(Unioneonline)

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