In Luras wird Andrea Lentini gedacht: Stadtrat Portas schließt die Konferenz zum Thema Antifaschismus.
Eine Konferenz zur Rekonstruktion einer menschlichen und politischen Geschichte, die bisher am Rande der Geschichtsschreibung stand.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ilaria Portas, die für Bildung und Kulturerbe der Region Sardinien zuständige Stadträtin, wird anwesend sein, um die institutionelle und bürgerliche Bedeutung der Konferenz zu unterstreichen, die die Gemeinde Luras Andrea Lentini, einer Symbolfigur des lokalen Antifaschismus, widmet. Die Veranstaltung findet morgen, Freitag, den 24. April, um 17:00 Uhr statt.
„Andrea Lentini, Antifaschist aus Lure: Erinnerung, Geschichte und bürgerschaftliches Engagement“ lautet der Titel der Initiative, die einer menschlichen und politischen Geschichte, die in der Geschichtsschreibung allzu oft vernachlässigt wurde, wieder mehr Bedeutung verleihen will. Durch die Beiträge von Wissenschaftlern und Forschern wird die Konferenz Lentinis Profil rekonstruieren und der Öffentlichkeit ein tieferes Verständnis des Kontextes seines Wirkens sowie der Entscheidungen vermitteln, die seinen Werdegang prägten.
Nach den Grußworten von Bürgermeister Leonardo Lutzoni und einer Einführung durch Lino Carta und Alberto Lentino beginnt die Veranstaltung mit Beiträgen von Hansel Cabiddu, Piergiorgio Pinna und Ottavio Olita. Sie werden verschiedene Aspekte von Lentinis Leben beleuchten, darunter sein Privatleben, sein politisches Engagement und sein Wirken im kollektiven Gedächtnis. Von besonderer Bedeutung sind auch die Aussagen von Donatella Lentini Mineo, Enkelin von Andrea Lentini, und Elena Matteotti, Enkelin von Giacomo Matteotti, dem 1924 von den Faschisten ermordeten sozialistischen Abgeordneten. Die Schlussworte spricht Regionalrat Portas.
