Europa League und Conference League: Castro führt Bologna an. Fiorentina hat es leicht.
Die beiden italienischen Teams gewinnen die erste Runde ihrer jeweiligen Playoffs: Mister Italiano braucht nur ein Tor von seiner Nummer 9, um unbeschadet aus dem Auswärtsspiel in Bergen hervorzugehen, Vanolis Jungs fegen Jagiellonia vom Platz.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Anders als in den Champions-League-Play-offs enttäuschten Bologna und Fiorentina die Erwartungen nicht, sondern bezwangen ihre jeweiligen gegnerischen Hochburgen und brachten sich damit in eine vorteilhafte Position für die Rückspiele am Donnerstag, den 26. Februar .
Im Hinspiel der Europa-League -Playoffs setzte Vincenzo Italiano auf den gewohnt souveränen Santiago Castro , der in den letzten drei Spielen drei Tore erzielt hatte, um den norwegischen Klub Sportsklubben Brann zu besiegen. Und tatsächlich: Die Nummer 9 der Rossoblu brachte die Rossoblu mit einem herrlichen, flachen Diagonalschuss in Führung, der den langen Pfosten von Matías Dyngelands Tor traf.
Bologna musste jedoch eine Reaktion der Heimmannschaft verkraften. In der 26. Minute war eine Glanzparade von Skorupski nötig, um das Ergebnis zu retten, und der Torhüter der Rossoblu stahl allen die Show, indem er Jon Dagur Thorsteinssons Abstauber nur wenige Meter vor dem Tor zur Ecke abfälschte. Von diesem Moment an übernahm Bologna wieder die Kontrolle über das Spiel, konnte aber kein zweites Tor erzielen. Die Partie in Bergen endete 0:1, und die Emilianer spielen nun im Dall'Ara-Stadion um die Qualifikation, wo sie seit dem 4. Dezember (2:1 gegen Parma im italienischen Pokal) nicht mehr gewonnen haben.
Ganz anders verlief die Partie in der Chorten Arena, der Heimstätte des polnischen Vereins Jagiellonia Bialistocco . Dort brauchte die Fiorentina 53 Minuten, um den Bann zu brechen. Kapitän Ranieris Kopfball, der Fazzinis Flanke von links mit Hilfe des polnischen Torhüters Abramowicz abwehrte, brachte die Viola in Führung.
Nachdem der zwischenzeitliche Ausgleichstreffer der Gastgeber wegen Abseits aberkannt wurde, sorgte ein Freistoß von Kapitän Rolando Mandragora für Erleichterung bei Trainer Vanoli . Ein wuchtiger Linksschuss von der Strafraumgrenze hatte nur ein mögliches Ziel: den Winkel. Den Schlusspunkt setzte Roberto Piccoli zehn Minuten vor Schluss, als er zunächst die Führung erzielte und dann mit bemerkenswerter Ruhe den Elfmeter zum 3:0-Endstand verwandelte. Damit schien das Rückspiel für die Franchi nur noch Formsache.
(Unioneonline/ ns)
