Matteo Arnaldi ist zurück auf Sardinien. Der ligurische Tennisspieler, der eine schwierige Zeit hinter sich hat, gewann das Challenger-175-Turnier auf den Plätzen von Monte Urpinu und besiegte Hubert Hurkacz im Finale in einer Stunde und 44 Minuten mit 6:4, 6:4.

Arnaldi, ehemals die Nummer 30 der Welt, jetzt auf Platz 105, lieferte sich ein hochklassiges Match gegen den hoch gehandelten Polen, einen ehemaligen Top-Ten-Spieler, Gewinner der Miami Open und Wimbledon-Halbfinalisten.

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Der Italiener erwischte keinen guten Start und geriet früh mit 1:3 in Rückstand, kämpfte sich aber zurück und gewann den Satz mit 6:4 beim achten Satzball. Der zweite Satz verlief ähnlich: Hurkacz ging sofort mit 2:0 in Führung, doch Arnaldi holte zunächst auf und schaffte dann im fünften Spiel ein Break zum 6:4.

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Arnaldi tritt die Nachfolge des Argentiniers Mariano Navone an, der Lorenzo Musetti im Finale 2024 besiegte. Der 25-Jährige aus Sanremo will drei Jahre nach seinem letzten Titelgewinn beim Challenger-Turnier in Deutschland nun wieder einen Titel holen.

Das Sardegna Open bestach durch beeindruckende Teilnehmerzahlen und ein sehr hohes Niveau und konnte für ein Challenger-Turnier einige exzellente Spieler aufbieten. Darunter war auch Matteo Berrettini, der eine beachtliche Leistung zeigte, aber im Viertelfinale gegen Hurkacz selbst verlor – eine Neuauflage des Wimbledon-Halbfinals von 2021.

(Unioneonline)

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