Zweitwohnsitze, das sardische Paradoxon: die Insel der Touristenrekorde und der geschlossenen Fensterläden.
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Sardinien birgt ein stilles Erbe, das in keiner Tourismusstatistik auftaucht: Bordelle. Laut ISTAT-Zählung steht mehr als ein Drittel der Häuser auf den Inseln leer – einer der höchsten Werte in Italien. Es handelt sich dabei um geerbte Häuser, in guten Jahren erworbene Ferienwohnungen am Meer oder die Familienhäuser der vielen Sarden, die im Ausland leben und arbeiten. Sie öffnen im August, wenn die Geschäfte gut laufen. Den Rest des Jahres bleiben sie geschlossen.
Die unsichtbaren Kosten geschlossener Fensterläden
Die Vorstellung, ein leerstehendes Haus koste nichts, ist zwar verlockend, aber Hausbesitzer wissen es nur zu gut: Zwischen Grundsteuer für Zweitwohnungen, Nebenkosten, Wohngeld und Instandhaltung laufen die Kosten auch bei geschlossenen Fensterläden weiter. Und es gibt einen Kostenfaktor, der nie in einer Rechnung auftaucht: Ein unbewohntes Haus altert schneller. Feuchtigkeit, klemmende Fenster und sanierungsbedürftige Anlagen verfallen unbemerkt. Hier liegt das Paradoxon: Gerade als Sardinien Rekordsaisons im Tourismus erlebt, stehen Tausende von Immobilien leer, die genutzt werden könnten. Und eine leerstehende Immobilie ist kein Sparschwein: Sie verursacht Kosten, die ihren Wert langsam mindern.
Warum so viele Besitzer aufgeben
Wer schon einmal selbst eine Ferienwohnung vermietet hat, kennt das Problem: Steuernummer, Check-in und Check-out, Kurtaxe, Pauschalsteuer, Gästekommunikation, Bewertungen, und bei jedem Aufenthalt gibt es unerwartete Ereignisse. Ein Nebenjob, kein passives Einkommen. Deshalb versuchen es viele einen Sommer lang und geben dann auf: Es mangelt nicht an Nachfrage, sondern an Zeit.
Ein Beruf, der sich professionalisiert
Im übrigen Italien gibt es dafür bereits eine Lösung: professionelle Immobilienverwaltung. Laut Daten des italienischen Verbands der Kurzzeitvermietungsunternehmen (AIGAB) befinden sich derzeit rund 452.000 Wohnungen auf dem Kurzzeitvermietungsmarkt, und etwa jede vierte davon ist in professionelle Hände gegeben – Verwalter, die sich um alles kümmern, von der Büroarbeit bis zur Instandhaltung, und dem Eigentümer so die monatliche Abrechnung abnehmen. Dieser Sektor schafft rund 150.000 Arbeitsplätze und wächst stetig, während der Markt für die eigenständige Immobilienverwaltung schrumpft.
Der NORA-Fall: Sorgfalt vor Leistung
Auch in Cagliari gibt es für diesen Ansatz eine neue Stimme. Sie heißt NORA Property Care und wurde von Marcello Carta nach zwölf Jahren bei Amazon gegründet, wo er in den Bereichen Operations und Marktplatzvertrieb tätig war. Die Positionierung des Unternehmens bricht mit dem Trend in einer Branche, die oft schnelles Geld verspricht: „Gewinn ist die Folge von Sorgfalt. Nicht umgekehrt.“ Die Methode basiert auf der Erfahrung des Gründers: Eine Besichtigung und eine Einkommensprognose, die auf Lage und Saisonalität beruht – „nur die Wahrheit über das Haus, keine falschen Versprechungen“ –, gefolgt von Home Staging, professionellen Fotos, täglich aktualisierten Preisen und einem privaten Bereich, in dem der Eigentümer Buchungen, Belege und Wartungsarbeiten in Echtzeit einsehen kann. Dahinter stehen die Technologie und die Standards von Italianway, einem der führenden Immobilienverwaltungsnetzwerke Italiens, dessen offizieller Partner NORA ist. Die Philosophie zahlt sich aus: Sorgfalt, die Wert schafft. Häuser, so heißt es bei NORA, werden nicht durch Ausbeutung „einkommensgeneriert“, sondern durch Pflege, Schutz bei jedem Aufenthalt und fotografische Dokumentation – und das Einkommen ergibt sich daraus. Ein Detail, das den Eigentümern nicht entgeht: NORA erhält nur dann eine Provision, wenn das Haus Einnahmen generiert. Wenn das Haus keine Einnahmen generiert, verdient niemand. Die Zinssätze bleiben gleich.
Von den Kosten zu den Vermögenswerten
Für sardische Hausbesitzer stellt sich letztlich die Frage: Wie viel kostet das leerstehende Haus und wie viel könnte es einbringen, wenn sich jemand darum kümmert? Der erste Schritt zur Antwort ist kostenlos: NORA bietet eine kostenlose Besichtigung mit einer fairen Ertragsprognose an, selbst wenn die Antwort lautet: „Es lohnt sich nicht.“
Weitere Informationen finden Sie auf norapropertycare.it oder per WhatsApp unter +371 6689550 .
