„Während der Woche habe ich einen starken Fokus, den Wunsch nach Verbesserung und ein gesteigertes Selbstbewusstsein gespürt. Das Team ist hochmotiviert. Das ist ein echter Zweikampf. Das ist wie ein Finale.“

Bewahrt einen kühlen Kopf und seid wachsam . Fabio Pisacane ist zuversichtlich, dass Cagliari das morgige Spiel im Domus gegen Verona nicht unterschätzen wird, nachdem sie Juventus und Fiorentina besiegt haben. „Wir wissen, was wir tun mussten, um die letzten Spiele zu gewinnen. Aber wir kennen auch unsere aktuelle Situation sehr genau“, betont der Trainer der Rossoblu.

„Wir treffen auf einen angeschlagenen Gegner, der unbedingt wieder zu alter Stärke zurückfinden will. Es wird ein sehr aggressives Spiel. Wir werden um jeden zweiten Ball kämpfen, in Zweikämpfen. Aber wir sind bereit“, versichert er. „Wir denken, als hätten wir erst einen Punkt geholt, nicht sechs. Wir geben Vollgas und müssen weitermachen.“

Pisacane sah in den Augen seiner Spieler dieselbe Energie, die er selbst bei der Pressekonferenz im Crai Sport Center in Assemini ausgestrahlt hatte. Und denen, die Cagliari diese Woche – insbesondere in den sozialen Medien – unsportliches Verhalten vorgeworfen hatten, antwortete er souverän: „Da niemand gerne verliert, möchte ich mich dazu nicht weiter äußern. Ich meine nur, dass mir andere im Allgemeinen ziemlich egal sind. Ich konzentriere mich auf meine Arbeit und meine Karriere.“

Eine Mannschaft, die zweimal hintereinander gewinnt, sollte man nicht verändern? „Wer gut gespielt hat, ist immer im Vorteil. Daher ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Startelf dieselbe bleibt.“ Auch Neuzugang Albarracín gehört zum Kader und hofft, rechtzeitig aus Südamerika wechseln zu können. Der Trainer von Neapel ist sichtlich zufrieden mit der Verpflichtung: „Wir haben ihn genau beobachtet. Er hat Qualität, ist stark auf engem Raum und hat einen schnellen Abschluss.“ Auch der Niederländer Raterink wurde offiziell begrüßt: „Wir sind alle überzeugt, dass wir mit ihm einen Transfer mit Zukunftsperspektive getätigt haben. Er bringt wichtige Qualitäten ab dem Mittelfeld mit. Am meisten beeindruckt hat mich aber seine Mentalität, sein Ehrgeiz. Defensiv muss er sich natürlich noch verbessern. Aber wie ich immer sage: Es gibt keine Eile.“

Was wird nun in den letzten Tagen des Transferfensters geschehen? „Wir sind wachsam. Wir sind zufrieden mit dem, was wir bisher erreicht haben. Der Verein hat auch langfristige Transfers getätigt. Es ist ein dynamischer Markt. Was auch immer auf uns zukommt, wir werden nicht unvorbereitet sein.“

Manche kommen, manche gehen. Prati verlässt Turin. „Er hat Qualitäten und hatte seine Chancen. Es gab Zeiten, da brauchten wir andere Eigenschaften“, erklärte Pisacane. „Ich hoffe, er kann in den kommenden Monaten sein wahres Potenzial zeigen.“

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