Zum Schluss noch die rekordverdächtige Live-Performance: Zuschauerzahlen, Ticketverkäufe und sonstige Zahlen vom Konzert in Tor Vergata.
Mehr als drei Stunden Musik, eine monumentale Bühne und Einnahmen von fast 90 Millionen für die Hauptstadt.Zweihundertfünfzigtausend Stimmen, über drei Stunden Musik, abwechselnd frühe Hits und Lieder aus seinem neuesten Album „Il giorno che attesa“. Mehr als nur ein Live-Auftritt – es war ein Zusammentreffen einer Gemeinschaft, die sich seit Jahren mit einer Botschaft der Erlösung identifiziert. Irgendwann am Abend hielt selbst Ultimo inne. Vor ihm lag nicht mehr nur ein Publikum, sondern eine ganze Stadt. Ein Meer aus Lichtern, eingeschalteten Handys und Menschen aus ganz Italien, die gekommen waren, um Tor Vergata in das größte jemals in Italien organisierte Konzert zu verwandeln. „Wir schreiben Geschichte“, schrieb er in den sozialen Medien. Und dem ist kaum zu widersprechen.
Der 4. Juli 2026 wird ein symbolträchtiges Datum in der Karriere des römischen Singer-Songwriters bleiben. Ein märchenhaftes Konzert, das 250.000 Zuschauer anzog und damit den bisherigen Rekord von Vasco Rossi im Modena-Park im Jahr 2017 (225.173 Tickets) übertraf . Ein Rekord, der in nur zehn Jahren Karriere aufgestellt wurde – eine sehr kurze Zeit im Vergleich zu den großen Namen der italienischen Musik.
Das Event war als weit größeres Ereignis als ein Konzert konzipiert. Die 140 Meter breite und 60 Meter hohe Bühne wurde von der gigantischen, leuchtenden Signatur des Künstlers und einem 30 Meter langen, unendlichkeitsförmigen Laufsteg dominiert. 2.500 Quadratmeter LED-Bildschirme, 18 riesige, über das gesamte Gelände verteilte Leinwände, Tausende von Scheinwerfern und Dutzende von Soundtürmen sorgten dafür, dass das Event auch für die Zuschauer in der Ferne gut sichtbar war. Eine wahre Musikstadt, erschaffen für eine Nacht.
Ultimos Auftritt war spektakulär: Er landete per Hubschrauber – eine selbsternannte Hommage an Vasco Rossis Einzug im Parc des Modena. Den Abend eröffnete Fabrizio Moro, der erste Künstler, der an ihn glaubte, als Niccolò Moriconi noch ein junger Mann war, der in den Clubs der Hauptstadt Fuß fassen wollte. Dann erklangen die ersten Töne von „Pianeti“, seine Augen leuchteten, und er verbeugte sich vor einem riesigen Publikum. Den krönenden Abschluss bildete „Sogni appesi“, der eine Reise durch die Lieder abschloss, die seine Verbindung zum Publikum gestärkt hatten.
Die Zahlen verdeutlichen das Ausmaß der Veranstaltung. Die Ticketeinnahmen werden auf rund 16 Millionen Euro geschätzt, während die Einnahmen für Rom – inklusive Hotels, Restaurants, Transport und Dienstleistungen – fast 90 Millionen Euro betragen. In den Tagen vor dem Event hatten Tausende von Fans das Tor Vergata in eine riesige Zeltstadt verwandelt, in der Hoffnung, sich einen Platz unter der Bühne für die Premiere eines Künstlers zu sichern, der das Gefühl, „der Letzte“ zu sein, in ein kollektives Identitätsgefühl verwandelt hatte.
(Unioneonline/D)
