Ein Buch, das den im Beruf ums Leben gekommenen Arbeitern gewidmet ist. Es trägt den Titel „Zu Tode arbeiten“ und wurde von einem ehemaligen Arbeiter verfasst. Gianni Mereu ist mittlerweile im Ruhestand, begann aber bereits mit zwölf Jahren zu arbeiten.

Mit seinem Werk wollte Edizioni Croce einen Beitrag zu diesem leider allgegenwärtigen Thema leisten: „Der 28. April ist der Welttag für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz, der der Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten dienen soll. Mein Beitrag“, erklärt er, „ist der kleine Beitrag eines Arbeiters, für den es unerträglich ist, bei der Arbeit zu sterben oder lebenslang schwer verletzt zu bleiben.“

Die Erzählung entfaltet sich in poetischer Form. „Die Protagonisten“, erklärt er, „sind die Opfer der Arbeit selbst, die ihre Geschichten, ihre Arbeit und ihr tragisches Ende mit der Ausdruckskraft der poetischen Sprache schildern. Eine Art ‚Arbeiter‘-Anthologie vom Spoon River.“

(Unioneonline/ AD)

© Riproduzione riservata