Zedda: „Er wird den Gläubigen und Anhängern näher sein.“
Für die 370. Ausgabe werden keine Ochsen oder Militärfahrzeuge eingesetzt: Das Simulakrum wird auf einem zivilen Pickup transportiert, nachdem die regionale und lokale Gesundheitsbehörde die Durchführung aufgrund des Notstands im Zusammenhang mit der Rinderdermatitis ausgesetzt hat.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„ Der heilige Efisio wird den Gläubigen und Verehrern noch näher sein .“ Bürgermeister Massimo Zedda ist davon überzeugt und hat eine der wichtigsten Neuerungen der Prozession 2026 offiziell verkündet: Die Statue des heiligen Efisio wird von den Brüdern auf den Schultern von Stampace nach Viale La Playa getragen, sowohl auf dem Hinweg am 1. Mai als auch auf dem Rückweg am 4. Mai. Für den restlichen Teil der Pilgerreise entlang der traditionellen Route von Cagliari nach Nora werden keine Ochsen oder Militärfahrzeuge eingesetzt: Der Heilige wird auf einem zivilen Pickup transportiert . Diese Lösung ist Teil des „Plan B“, den die Erzbruderschaft Gonfalone entwickelt hat, nachdem die regionale und lokale Gesundheitsbehörde aufgrund des Ausbruchs der Rinderdermatitis den Einsatz von Ochsen verboten hatte.
Eine erzwungene Entscheidung , die eines der ikonischsten Bilder des Festivals verändert, ohne dessen tiefgründige Bedeutung zu verfälschen. Einige organisatorische Details müssen noch geklärt werden: Es ist noch unklar, ob es einen einzigen Shuttlebus für die gesamte Strecke geben wird oder ob dieser an verschiedenen Haltestellen, von Villa Ballero bis zum Strand von Maddalena und darüber hinaus, ausgetauscht wird. Der Einsatz von Militärfahrzeugen wurde ausgeschlossen, auch um Bezüge zu sensiblen Momenten in der Stadtgeschichte, wie der Bombardierung von Cagliari 1943 oder der Covid-19-Pandemie, zu vermeiden .
„Die Entscheidung der Erzbruderschaft“, betont Zedda, „hat einen hohen Symbolwert: Das Fest des Heiligen Efisio ist ein Volksfest und soll es auch bleiben. Der Heilige wird den Gläubigen und Verehrern dadurch noch näher sein.“ Der Bürgermeister ruft außerdem dazu auf, die Tausenden von Menschen, die entlang der Prozessionsroute erwartet werden, zu respektieren und unterstreicht die Bedeutung des gemeinsamen Beitrags zum Erhalt dieses seit über 370 Jahren gefeierten Rituals. Auch der Präsident der Erzbruderschaft, Andrea Loi, hebt die spirituelle Dimension des Ereignisses hervor: „Nach seiner Rückkehr aus Nora wird Efisio bis zum 22. Mai in seiner Kirche verbleiben: Für die Gläubigen bietet sich so die Gelegenheit, fernab des Prozessionstrubels einen intimeren Moment des Gebets zu erleben.“
(Unioneonline/vf)
