In Slowenien öffneten heute Morgen um 7:00 Uhr die Wahllokale für das Referendum über das Gesetz zur freiwilligen Sterbehilfe. Knapp 1,7 Millionen Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, mit „Ja“ oder „Nein“ über das vom Parlament am 24. Juli verabschiedete Gesetz abzustimmen.

Für das Referendum ist kein Quorum erforderlich: Das Gesetz wird abgelehnt, wenn mindestens ein Fünftel der Wahlberechtigten, also etwa 340.000 Stimmen dagegen, mit Nein stimmt.

Insgesamt wurden 2.971 Wahllokale eröffnet, zusätzlich zu 88 sogenannten „Omnia“-Wahllokalen für Wähler, die außerhalb ihres Wohnbezirks abstimmen, und 29 Wahllokalen im Ausland in Botschaften und Konsulaten.

Erste Ergebnisse werden gegen 19:30 Uhr, unmittelbar nach Schließung der Wahllokale, erwartet, das offizielle Wahlergebnis wird jedoch erst nach dem 4. Dezember vorliegen, sobald die Stimmen aus dem Ausland ausgezählt sind.

Unterdessen haben 2,11 % der Wahlberechtigten, über 35.000 Personen, die zwischen Dienstag und Donnerstag ihre Stimme abgeben, bereits vorzeitig abgestimmt. Darunter war auch Premierminister Robert Golob, der seine Unterstützung für den Erhalt des von der Regierungskoalition eingebrachten Gesetzes bekräftigte.

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