Nepal-Apokalypse: Überschwemmungen durch Gletscherspaltung: Wie ein Wasserberg alles hinwegspülte
Hunderte Menschen sind ums Leben gekommen, und über tausend werden noch vermisst. Viele von ihnen sind Ausländer, darunter etwa neunzig Italiener in der Region. Tajani beruhigt jedoch: „Den beiden Betroffenen geht es gut.“(Ansa-Foto)
Die verheerende Flut, die gestern das Gebiet zwischen Tibet und Nepal heimsuchte, wurde durch einen Gletscherabbruch verursacht. Der USGS (United States Geological Survey) bestätigte das Erdbeben und erklärte, dass das Beben der Stärke 5,2 „durch einen Gletscherabbruch und einen Murgang ausgelöst wurde, der flussabwärts katastrophale Folgen hatte“. Eine gewaltige Wassermasse stürzte auf Häuser, Straßen und Autos herab, überflutete alles und hinterließ nichts als Schutt und Zerstörung.
Die genaue Zahl der Opfer und Vermissten ist weiterhin unklar, da die Schätzungen der beiden Länder voneinander abweichen. Hunderte Menschen sind ums Leben gekommen und mehr als tausend werden vermisst, viele von ihnen Ausländer.
Laut Angaben der Webseite „Dove siamo nel mondo“ der Krisenzentrale Farnesina befinden sich 90 Italiener in der Region. „Den beiden Betroffenen geht es gut“, versicherte Minister Tajani gestern.
Während die Ausgrabungen im Schlamm und Schutt weitergehen, stellen die Vereinigten Staaten der betroffenen Bevölkerung 500.000 Dollar an Hilfsgeldern zur Verfügung.
(Unioneonline)
