Rund einhundert Soldaten der Sassari-Brigade starteten heute Morgen vom zivilen Flughafen Elmas, um den Stützpunkt Shama im Libanon zu erreichen, wo die Dimonios die UNIFIL-Mission Leonte leiten.

Eine UN-Operation, bei der die Blauhelme den Frieden zwischen Hisbollah-Kämpfern und Israel wahren sollten. Ein Frieden, der durch den Angriff auf den Iran am 28. Februar zerstört wurde.

Die Soldaten aus Sassari verließen kurz vor 14:00 Uhr an Bord einer Boeing 767 der Luftwaffe ihre Station, um sich ihren Kameraden anzuschließen, die ihren Einsatz am 5. März begonnen hatten, als das Kommando über das westliche Kontingent, das bis dahin der Taurinense Alpine Brigade anvertraut gewesen war, übergeben wurde .

L'aereo per il trasporto dei sassarini

Bei vollständigem Einsatz dürfte die Zahl der Dimonios 500 erreichen, bei insgesamt etwa 1.300 Italienern und 2.800 Blauhelmen, die alle unter dem Kommando von General Andrea Fraticelli, dem Kommandeur der Brigade, stehen.

I carri israeliani valicano il confine con il Libano 

Die Verschärfung der Kämpfe in der Region führt jedoch zu einer Neubewertung des UN-Engagements: Israel hat die UN-Friedenstruppen bereits gebeten, die Manöver der israelischen Streitkräfte nicht zu behindern, die möglicherweise in einem Bodenangriff münden könnten. Diese Annahme wurde heute Morgen bestätigt: Laut Axios, die sich auf mehrere israelische und US-amerikanische Beamte beruft, plant Tel Aviv eine massive Bodeninvasion im Südlibanon, um die Kontrolle über das nördlich an den Litani-Fluss grenzende Gebiet zu erlangen und die militärische Infrastruktur der Hisbollah zu zerschlagen.

Unterdessen erklärte Kandice Ardiel, Sprecherin der UNIFIL-Mission im Südsektor: „Eine unserer Stellungen in der Nähe von Meiss ej Jebel wurde getroffen, vermutlich durch schweres Maschinengewehrfeuer. Der Einschlag verursachte einen Brand, und ein Blauhelmsoldat wurde auf dem Weg zum Schutzraum leicht verletzt. Wir haben eine Untersuchung eingeleitet.“ Bei dem Verletzten handelt es sich um einen nepalesischen Soldaten.

Il segretario generale dell'Onu Antonio Gutierrez in Libano

Auch UN-Generalsekretär António Gutiérrez befand sich im Libanon: „Meine Botschaft an die Kriegsparteien lautet: Schluss mit den Kämpfen, Schluss mit den Bombenangriffen. Es gibt keine militärische Lösung. Nur Diplomatie und Dialog.“

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