Laut der Boulevardzeitung „The Sun“ brachen an Bord einer British-Airways-Maschine Panik aus, da das Flugzeug in rund 4.000 Fuß Höhe über London „nur einen Schritt von einer Katastrophe entfernt“ gewesen sei.

Nur dank des Noteingriffs des Piloten konnte die Maschine die Landung auf dem Flughafen Heathrow erfolgreich abschließen. Der Vorfall ereignete sich am 6. Juli, wurde aber erst heute bekannt: Experten bezeichnen ihn als einen der gefährlichsten Beinahe-Unfälle der jüngeren Geschichte Großbritanniens.

Der Airbus A320, der in Düsseldorf gestartet war, erlitt über dem Londoner Stadtteil Canary Wharf einen Systemausfall: Der Kapitän musste persönlich eingreifen, um das vom Kopiloten durchgeführte Manöver zu korrigieren.

„Aus dieser Lage herauszukommen ist schwierig, besonders so nah am Boden“, sagte eine Quelle gegenüber der Zeitung „The Sun“. Ein solches Eingreifen des Kommandanten ist äußerst selten, da es sich um eine der heikelsten Phasen des manuellen Fluges während der Landung handelt.

Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde (AAIB) hat eine Untersuchung zu den Vorkommnissen auf Flug BA919 eingeleitet, bei dem der Pilot aufgrund von Stress eine Ruhepause einlegen musste.

(Unioneonline)

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