Erdbeben in Venezuela, 1719 Tote: 12-jähriger Junge nach fünf Tagen lebend geborgen
Das Kind wurde aus den Trümmern gerettet. Die Rettungsarbeiten zur Suche nach weiteren Überlebenden werden unvermindert fortgesetzt.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ein zwölfjähriger Junge wurde am späten Montagabend im Bundesstaat La Guaira aus den Trümmern gerettet, fünf Tage nach dem Erdbeben, das Venezuela erschütterte. Ein ecuadorianisches Such- und Rettungsteam teilte mit: „ Nach stundenlanger Arbeit gelang es uns, den zwölfjährigen Carlos lebend aus den Trümmern zu bergen, der im Sektor Macuto von La Guaira verschüttet war.“ Auch CNN berichtete darüber und veröffentlichte ein Video der Feuerwehr von Quito, das zeigt, wie die Retter den Jungen befreiten und ihn auf einer Trage wegtrugen.
Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 1.719 gestiegen. Auch die Zahl der Verletzten wurde nach oben korrigiert und liegt nun bei 5.304. Insgesamt waren laut dem jüngsten offiziellen Bericht 15.866 Menschen direkt vom Erdbeben betroffen. Was den Wohnungsbau betrifft, melden die venezolanischen Behörden 855 beschädigte Gebäude, von denen 189 vollständig eingestürzt und 666 teilweise eingestürzt oder schwer beschädigt wurden.
Angesichts der Notlage und der Krise berichtet die Regierung , dass 10.834 Freiwillige den Opfern und Rettungskräften Hilfe leisten und dass in Caracas und Miranda 50 Notunterkünfte eingerichtet wurden. Insgesamt wurden laut Regierung 75.238 Familien mit Wasser, Nahrungsmitteln und medizinischer Versorgung unterstützt. Außerdem wird berichtet, dass die Stromversorgung im Bundesstaat Guaira, dem am stärksten vom Erdbeben betroffenen Bundesstaat, zu 90 % wiederhergestellt ist.
(Unioneonline)
