Spanische Retter durchsuchen die Gewässer vor den Kanarischen Inseln nach einem Boot mit mindestens 200 afrikanischen Migranten, die vor mehr als einer Woche verschwunden sind.

Nach Angaben der Walking Borders-Gruppe stach das Schiff von Kafountine aus in See, einer Küstenstadt im Süden Senegals, etwa 1.700 km (1.057 Meilen) von Teneriffa entfernt. Seit Tagen gibt es keine Nachricht davon. Nach Angaben der spanischen Nachrichtenagentur Efe sind viele Kinder an Bord.

Mittlerweile wurde genau 71 Seemeilen südlich von Gran Canaria ein Boot mit Migranten an Bord gesichtet, das möglicherweise dem als vermisst gemeldeten Boot entspricht. Die Ermittlungen laufen.

Die Route zwischen Westafrika und Spanien ist eine der gefährlichsten der Welt.

(Uniononline/D)

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