Trump auf La7: „Wir haben den Krieg gewonnen.“ Das US-Iran-Abkommen könnte in Genf unterzeichnet werden.
Axios berichtet: „Flüge mit Vorräten für eine mögliche Reise von Vance nach Europa sind gestartet.“ Zu den Punkten des Memorandums gehört die sofortige Wiedereröffnung der Straße von Hormus.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
„Wir brauchten ihre Unterstützung nicht. Wir haben den Krieg gewonnen. Sie war völlig irrelevant! Ich muss jetzt los, ich habe ein wichtiges Meeting, aber wir haben den Krieg im Iran gewonnen. Wir brauchten ihre Hilfe nicht. Vielen Dank.“
Dies war die Aussage von US-Präsident Donald Trump in einem Telefonat mit Daniele Compatangelo, über die heute Morgen in der Sendung „Omnibus“ auf La7 berichtet wurde. Er antwortete damit auf eine Frage zur Rolle der europäischen Staats- und Regierungschefs und der G7 in der Iran-Krise. Trump argumentierte , die Unterstützung europäischer Verbündeter sei „irrelevant“, da die USA ihre Ziele auch ohne deren Mitwirkung erreicht hätten.
Laut Axios könnte die mögliche Unterzeichnungszeremonie einer „Absichtserklärung“ zwischen Washington und Teheran „in den nächsten Tagen“ in Genf stattfinden: Gestern starteten vier US-amerikanische C-17-Transportflugzeuge nach Europa mit „Material für eine mögliche Reise“ des US-Vizepräsidenten J.D. Vance in die Schweizer Stadt. Donald Trump hat Vance zum Unterzeichner des Vorabkommens ernannt.
Laut einem Diplomaten aus einem der zwischen Washington und Teheran vermittelnden Länder, der von Axios unter der Bedingung der Anonymität zitiert wurde, enthält der Text des US-Iran-Memorandums Vereinbarungen wie die „sofortige Wiedereröffnung der Straße von Hormuz ohne Mautgebühren“ und eine „Lockerung der Sanktionen“ gegen die Islamische Republik.
Darüber hinaus sieht das Abkommen eine 60-tägige Verlängerung des Waffenstillstands zwischen den beiden Kriegsparteien vor, die auch im Libanon gilt, obwohl hierzu derzeit keine weiteren Details vorliegen. Der Text enthält außerdem einen Rahmen zur Frage der iranischen Urananreicherungsbestände, wobei jegliche Maßnahmen bezüglich des iranischen Atomprogramms jedoch von einem zweiten, detaillierteren Abkommen abhängen.
Derselbe Diplomat fügte hinzu, dass Washington und Teheran sich auf den Text des Memorandums geeinigt hätten, räumte jedoch ein, dass „eine endgültige Genehmigung möglicherweise noch erforderlich ist“.
Axios zitiert daraufhin einen „hochrangigen US-Beamten“, demzufolge US-Präsident Donald Trump „akzeptiert hat, dass eine der möglichen Lösungen“ für die Nuklearfrage die „Herunterregulierung von iranischem hochangereichertem Uran im Inland unter Aufsicht von UN-Inspekteuren“ sei.
Zwei mit der Situation vertraute Quellen erklärten später, so die US-Zeitung weiter, dass das Abkommen „auf höchster Ebene“ der iranischen Führung gebilligt worden sei, derzeit aber „wahrscheinlich noch nicht vom Obersten Führer Mojtaba Khamenei“.
(Unioneonline)
