Bundestagswahl: Die Linke gewinnt in Berlin. Die AfD legt zu, während Merz' CDU einbricht.
Die Rechtsextremen setzten sich in Macleburg-Vorpommern vor der SPD durch. Eine doppelte Niederlage für die Kanzlerpartei: „Ein Desaster.“(Ansa-Epa)
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Die ersten Ergebnisse der jüngsten Wahl in Deutschland liegen vor. In Berlin deuten erste Daten auf einen Sieg der Linken mit über 25 % hin, gefolgt von der CDU mit 20 % und den Grünen mit rund 15 %, die dicht hinter der rechtsextremen AfD liegen. Letztere liegt damit über den Prognosen von 2023, als sie 9 % erreichte, aber unter den damaligen Umfragewerten.
Die AfD gewann in Mecklenburg-Vorpommern mit 37 % und lag damit vor der SPD mit 35,5 %, während die CDU von Bundeskanzler Friedrich Merz bei 5,5 % blieb und damit knapp über der Sperrklausel lag.
„Liebe Berlinerinnen und Berliner, heute verändern wir unsere Stadt. Wir haben heute in Berlin Geschichte geschrieben“, sagte Elif Eralp, Kandidatin der Linkspartei in der Hauptstadt. „Die Botschaft der Liebe und Gerechtigkeit hat über den Hass gesiegt“, fügte sie hinzu.
„Heute haben wir zwei Wahlen mit zwei völlig unterschiedlichen Ergebnissen. In Mecklenburg ist das Ergebnis eine Katastrophe; das lässt sich nicht beschönigen. In unserer Stadt befand sich unser Kandidat in einer sehr schwierigen Lage“, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz in Berlin im Adenauer Haus, unmittelbar nach Bekanntgabe der ersten Prognosen nach der doppelten Wahlniederlage seiner CDU. Merz erklärte, er wolle „das Land voranbringen“ und betonte, die Antwort seien „Reformen“. „Ich übernehme die Verantwortung“, erklärte Merz, „als Bundeskanzler und als Parteivorsitzender.“
(Unioneonline)
