Anthropic – eines der führenden US-Unternehmen in der Entwicklung künstlicher Intelligenz – ist bereit, US-Bundesbehörden und deren Topmanager zu verklagen, nachdem es von der Trump-Administration auf eine schwarze Liste gesetzt wurde, weil es als „Risiko für die Lieferkette“ und „Bedrohung“ für die nationale Sicherheit der USA angesehen wird.

Diese Entscheidung folgte, nachdem Anthropologie die Zusammenarbeit mit dem Pentagon beendet hatte, da das Unternehmen Bedenken hinsichtlich des „uneingeschränkten“ Einsatzes von KI-Technologien für militärische Zwecke hatte. Diese Haltung veranlasste Washington, das Unternehmen auf die schwarze Liste zu setzen.

Doch Anthropic lässt sich das, wie bereits erwähnt, nicht gefallen und bereitet nun rechtliche Schritte gegen die Trump-Regierung vor: „Die Verfassung erlaubt es der Regierung nicht, ihre enorme Macht zu nutzen, um ein Unternehmen für seine freie Meinungsäußerung zu bestrafen“, heißt es in der Klageankündigung. „Kein Bundesgesetz“, so die Klage weiter, „autorisiert die in diesem Fall ergriffenen Maßnahmen. Daher wendet sich Anthropic als letzten Ausweg an die Gerichte, um seine Rechte durchzusetzen und die rechtswidrige Vergeltungskampagne der Exekutive zu stoppen.“

(Unioneonline)

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