Was wäre, wenn Italien auf das Spielfeld zurückkehren würde?
Paolo Zampolli, Trumps Gesandter in Italien, bat Gianni Infantino, die Azzurri anstelle des Irans zur Weltmeisterschaft zuzulassen.(Handhaben)
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Paolo Zampolli hat heute Morgen die Sportredaktionen italienischer Zeitungen – und nicht nur diese – auf den Kopf gestellt. Der „hochrangige Gesandte von Präsident Donald Trump in Italien“, wie ihn die Zeitung „La Repubblica“ nennt, hat die FIFA gebeten, Iran bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft in den USA durch Italien zu ersetzen. „Ich bestätige, dass ich Trump und Infantino (FIFA-Präsident) vorgeschlagen habe, Italien anstelle von Iran bei der Weltmeisterschaft zu nominieren. Ich bin gebürtiger Italiener, und es wäre ein Traum, die Azzurri bei einem Turnier in den USA zu sehen. Mit vier Titeln haben sie die Tradition, ihre Teilnahme zu rechtfertigen“, sagte Zampolli der „Financial Times“. Hinter den Kulissen handelt es sich vermutlich um ein Manöver, um die USA nach den jüngsten Spannungen näher an Italien heranzuführen.
Diese diplomatische, aber auch wirtschaftliche und sportliche Aktion könnte den italienischen Fußball – derzeit ohne Präsidenten und Trainer – auf dramatische Weise zurück zu einem Turnier führen, für das er sich sportlich nicht qualifizieren konnte. Dies folgt auf eine offizielle Erklärung des iranischen Fußballverbands, der seine Bereitschaft zur Teilnahme an der Weltmeisterschaft vom 11. Juni bis 19. Juli erklärt hat. „Packen wir unsere Koffer, Beppe“, Überraschungen sind im Fußball nie zu übersehen.
Enrico Pilia
