Das Babajaga Art Center, eine traditionsreiche Tanzinstitution in Porto Torres, die seit 1979 ununterbrochen künstlerische Tradition pflegt, feierte den herausragenden Erfolg einer ihrer talentiertesten Schülerinnen: Mirea Delogu, die aktuell als Odette/Odile in „Schwanensee“ unter der Regie des renommierten Choreografen Angelin Preljocaj im Teatro Lirico in Cagliari zu sehen ist. Die 1997 geborene und in der damaligen ABCDanza-Schule ausgebildete Mirea machte ihre ersten Schritte in der Welt des klassischen Tanzes unter der Anleitung von Giuseppina Perantoni, der heutigen Leiterin des Babajaga Centers.

Was mit sechs Jahren in Porto Torres als Traum begann, hat sich zu einer glanzvollen internationalen Karriere entwickelt, die sie nun in ihre Heimat zurückführt – in der wohl bekanntesten Rolle des klassischen Repertoires. 2014 zog sie nach Frankreich an die École Supérieure de Danse de Cannes Rosella Hightower, bevor sie ihre Ausbildung beim Cannes Jeune Ballet abschloss. Nach prägenden Erfahrungen in Deutschland (Essen, Dortmund) und beim Ballet du Rhin trat Mirea 2016 dem Ballet Preljocaj Junior bei und wurde im darauffolgenden Jahr festes Mitglied des renommierten Ballet Preljocaj.

Nach elf Jahren im Ausland, wo sie sich eine erfolgreiche Karriere aufgebaut hatte, teilte Mirea ihre emotionale Rückkehr in den sozialen Medien: „Manchmal fügt sich alles perfekt zusammen und das Leben hält wunderbare Überraschungen für einen bereit. Man erkennt, dass es nicht unmöglich war, man musste nur auf den richtigen Moment warten. Ich bedauere es sehr, meine Kunst nicht mit meiner Familie und meinen Freunden teilen zu können, und zwar nicht in meiner Heimat.“ Giuseppina Perantoni, Direktorin des Babajaga-Zentrums, erklärt: „Mirea heute als etablierte Künstlerin und Interpretin einer so komplexen und tiefgründigen Rolle zu sehen, ist ein Beweis dafür, wie unsere Arbeit, die 1979 begann, weiterhin außergewöhnliche Früchte trägt. Porto Torres genießt weltweit einen exzellenten Ruf, und wir fühlen uns geehrt, ihm die Grundlage für seinen Erfolg gegeben zu haben.“

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