Von der Serie C zur Eccellenza in drei Jahren: Olbias vertikaler Absturz und die heißen Sommer der Weißen.
In der Gemeinde wachsen die Befürchtungen um die Zukunft des glorreichen Gallura-Clubs.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Vor etwa zwei Jahren, um diese Zeit, kündigte der damalige Präsident Guido Surace an, den Antrag von Olbia Calcio auf Wiederabstieg in die Serie C nach dem direkten Abstieg einzureichen. Dem Verein drohte daraufhin sogar die Teilnahme an der Serie D zu verwehren, da die Anmeldeunterlagen unvollständig waren – unter anderem fehlten die Gehälter für März, April und Mai, die Anmeldegebühren und eine Bürgschaft.
Nur dank eines Einspruchs des Anwalts Eduardo Chiacchio gelang es den „Weißen“, nach drei Trainerwechseln am letzten Tag wieder in die Liga aufgenommen zu werden. Auch im folgenden Sommer lief es nicht besser: Anfang Juni stellte der Verein Trainer Lucas Gatti und Technischen Direktor Manuel Gonzalez vor. Als es jedoch an die Registrierung ging, konnte der Verein die Frist aufgrund des Rückzugs des Finanziers Murat Yilmaz nicht einhalten, da er die Gehälter für Mai nicht zahlen konnte.
In diesem Fall war es das Unterstützungskomitee unter der Leitung des Arbeitsrechtsberaters Giovanni Degortes, das die Schweizer vor dem drohenden Desaster bewahrte. Kurz darauf zog sich das Komitee zurück und übertrug die Saisonleitung faktisch dem ehrgeizigen Verein Olbia. Schließlich wurde dieses Komitee von Prosoccer abgelöst, das im Januar eine Vereinbarung mit SwissPro über den Ratenkauf von Olbia traf.
Angesichts der Umstände dürfte der kommende Sommer für die Bianconeri nicht weniger hitzig werden als die vorherigen: Während der technische Direktor Ninni Corda bereits angekündigt hat, nach den Relegationsspielen einen Antrag auf Aufstieg in die Serie D zu stellen, Daniele Livieri als Trainer bestätigt und an einem Neustart des Projekts mit Schuldenrestrukturierung und der Einbindung neuer Investoren arbeitet – bei denen es sich laut Berichten weder um Roberto Felleca noch um Roberto Sulas handeln wird –, befürchten die Fans andererseits das Schlimmste, insbesondere da viele Gläubiger, darunter ehemalige Mitarbeiter, registrierte Spieler und Lieferanten, Berichten zufolge rechtliche Schritte einleiten, um ihr Geld zurückzuerhalten.
Die Zukunft von Olbia liegt in den Händen von Prosoccer, die ihrerseits die anfänglichen finanziellen Anstrengungen, die dem ruhmreichen Gallura-Club gewidmet wurden, der von einer der schlimmsten Krisen seiner mehr als hundertjährigen Geschichte erfasst ist, nicht untergraben will.
