Von den Scheinwerfern des italienischen Fernsehens zu den Gospelchören von Harlem: das Abenteuer der Tenore von Neoneli
Eine internationale Reise, die Jahrzehnte angedauert hat.Von den Scheinwerfern des italienischen Fernsehens bis zu den Gospelchören Harlems, mitten im kulturellen Herzen New Yorks : Der Mai der Tenores di Neoneli geht ungebremst weiter. In den letzten Wochen führt sie eine Tournee auf internationale Bühnen und zu bedeutenden Veranstaltungen der sardischen Musik und Tradition.
Die legendäre Gruppe war zusammen mit Elio e i Neri per Caso zu Gast in der „GialappaShow“ und bewies damit einmal mehr ihr Talent, mit unterschiedlichen Sprachen und Zuhörern in Kontakt zu treten, ohne ihre eigene Identität zu verlieren. Wenige Tage zuvor, am 16. und 17. Mai, flogen die Tenores in Begleitung von Orlando Mascia und Matteo Muscas für zwei besondere Konzerte in New York in die USA.
Das erste Konzert fand im renommierten Saal des Italienischen Kulturinstituts statt, während die Gruppe am darauffolgenden Tag eine bewegende Gospelmesse in der Harlem Baptist Church gestaltete und dabei die Tradition des Tenorgesangs mit einer der tiefsten musikalischen Seelen der afroamerikanischen Kultur verband.
Eine internationale Reise, die sich über Jahrzehnte erstreckt. „Wir sind viel gereist, Neuseeland war vielleicht unser entferntester Ort“, sagt Gründer Tonino Cau. „Unser Traumziel? Westaustralien.“ Doch hinter all den Reisen steht vor allem ein ganz besonderes Gefühl kultureller Verantwortung: „Was uns auszeichnet, ist, dass wir die Rhythmen der Vergangenheit immer mit unseren eigenen Texten gesungen haben. Es ist uns eine Ehre: Wir haben unsere Lieder in über 40 Ländern auf allen Kontinenten aufgeführt. Unsere Texte handeln von aktuellen Ereignissen und von Menschen, und wir haben dreizehn Bücher veröffentlicht.“ Die Tournee der Tenores di Neoneli wird am Freitag in Castiadas und am Sonntag in Arbus fortgesetzt.
