Vom Glauben zur Archäologie: Eine neue kulturelle Reise durch die Museen von Mandas
Die einheitliche Verwaltung des städtischen Museumssystems wurde wiederaufgenommen.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die einheitliche Leitung des städtischen Museumssystems in Mandas wurde aufgrund des jüngsten Besucheranstiegs wieder aufgenommen. Immer mehr Besucher der ehemaligen Herzogsstadt entscheiden sich nicht mehr für einen einzigen Besuch, sondern erkunden den gesamten Kulturrundgang und erleben so eine umfassende Reise durch Archäologie, Kunst und lokale Geschichte. Die neue, der Lugori-Kooperative anvertraute Struktur ist in Kraft getreten und verbindet vier Institutionen: das Museum für Sakrale Kunst Peregrinatio Fidei, das Ethnografische Museum Is Lollas de is Aiaus, das Archäologische Zentrum und das Oldtimermuseum, das kürzlich eröffnet wurde, um das Museumssystem mit einer Originalausstellung zur Geschichte der Mobilität auf der Insel zu bereichern.
Anhand historischer Autos und Motorräder zeichnet die Dauerausstellung die technologische und gesellschaftliche Entwicklung des 20. Jahrhunderts nach und kombiniert die Fahrzeuge mit zeitgenössischen Objekten und Artefakten aus der Werkstattwelt. Das einheitliche Managementsystem zielt darauf ab, sich koordiniert zu präsentieren, mit integrierten Rundgängen und einem strukturierteren Kulturangebot. Es geht nicht nur um Einzeltickets, sondern um ein Angebot, das Mandas in seiner Gesamtheit erzählt und verschiedene Sprachen und Identitäten miteinander verbindet. „Eine Gemeinschaftsleistung von Betreibern und der lokalen Bevölkerung“, betonte Bürgermeister Umberto Oppus und dankte unter anderem Manuele Levanti, Pamela Di Chirico und Daniele Atzeni für ihr Engagement beim Aufbau und der Weiterentwicklung dieser neuen Ausrichtung. Die Revitalisierung des Museumssystems ist auch Teil einer umfassenderen Strategie, die über die Gemeindegrenzen hinausgeht und die Zusammenarbeit mit den Nachbarstädten Suelli und Isili in den Mittelpunkt stellt.
Das mit zwei Millionen Euro vom Kulturministerium geförderte Projekt „Archäologie-Zug“ hat zum Ziel, die Stätten von Piscu, Su Angiu und Is Paras aufzuwerten.
