Roberto Vannaccis Partei „Nationale Zukunft“ bereitet sich auf ihren ersten regionalen Wahlkampfauftritt auf Sardinien vor. Die Veranstaltung findet am 23. Mai auf dem Messegelände von Cagliari statt; der Parteichef hat eine Rede angekündigt. Regionalkoordinator Gianluca Dessì, Bürgermeister von Villasimius, wird mit Sicherheit anwesend sein. Er spürt den Druck und die Vorfreude, je näher der Termin rückt.

„In den letzten Wochen hat sich etwas Wichtiges ereignet. Es werden Komitees gebildet, Menschen engagieren sich, Regionen beteiligen sich wieder, täglich werden Kilometer zurückgelegt, telefoniert, organisiert, Opfer gebracht und eine konkrete Präsenz gezeigt“, versichert er. Dann eine Zahl: „ Auf Sardinien haben wir bereits über 1.700 Mitglieder, die sich uns angeschlossen haben, um das Schiff wieder auf Kurs zu bringen.“

Das Treffen auf der Messe, zu dem sardische Mitglieder eingeladen sind, „wird der Moment sein, in dem eine Delegation ausgerufen wird, die an der Nationalen Verfassungsgebenden Versammlung am 13. und 14. Juni in Rom teilnehmen und konkret zur Gestaltung des politischen Programms und der zukünftigen Identität der Bewegung beitragen wird.“

Auf der offiziellen Webseite der sardischen Bewegung findet sich auch ein Slogan, der dem ehemaligen General der Lega Nord sehr am Herzen lag: „Lasst uns die Hölle entfesseln.“

(Unioneonline/E.Fr.)

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