Treibstoffpreise explodieren, Sardiniens Fall wird nach Rom verlegt
Von der geschlossenen Straße von Hormus bis zur Eurosteuer auf CO2-Emissionen: Bislang gibt es nichts Konkretes, um das Blutbad unter Waren und Menschen zu stoppen. Die Politik ist gespalten.Eine Fähre auf See
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Da sich die Probleme nun verschärft haben und die Verzögerungen der Vergangenheit in die komplexe globale Situation hineingezogen wurden, ist ein Fall im Zusammenhang mit Sardiniens Luft- und Seeverbindungen entstanden.
Die Lage ist besorgniserregend: Für den Güterverkehr und damit auch für den Seetransport gibt es auf der Insel keine einheitlichen, regulierten Tarife. Selbst die wenigen Orte, die Lkw-Fahrer im Sommer per Schiff erreichen können, sind aufgrund der Auswirkungen des EU-Emissionshandelssystems (ETS), der Eurosteuer auf CO₂-Emissionen, extrem teuer. Im Luftverkehr drohen die hohen Treibstoffpreise, da Hormuz erneut geschlossen ist, die Region zu beispiellosen Ausgaben zu zwingen, um die Mobilität der Sarden zu gewährleisten.
Das Spiel wird in Rom schon länger gespielt, doch Politik und Verhöre kommen nur schleppend voran. Brüssel hat im Kampf gegen den Klimawandel beschlossen, dass ab einem bestimmten CO₂-Ausstoß Kosten entstehen, sobald dieser überschritten wird. Theoretisch sollen die Reedereien dafür aufkommen; in der Praxis werden die Mehrkosten jedoch an die Passagiere weitergegeben. Bislang gibt es also nichts, was das Blutbad unter Gütern und Menschen aufhalten könnte.
