Todde fährt fort: „Ich bleibe so lange Gesundheitsberater, wie es nötig ist.“
Die Äußerung des Präsidenten während der Debatte über den Zwei-Milliarden-Dollar-Haushalt: „Ich habe ein Team von Fachleuten an meiner Seite.“ Die Opposition: „Da vermissen wir Bartolazzi.“Alessandra Todde
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Am ersten Tag der Beratungen über den Haushaltsentwurf, der rund 2 Milliarden Euro kostet, waren im Regionalrat ausschließlich Stimmen der Opposition zu hören. Wir befinden uns bei Artikel 1, der – nach Abzug der Änderungsanträge – etwa 1 Milliarde Euro für Gesundheits- und Sozialpolitik vorsieht. Der Haushaltsausschuss schloss heute Vormittag mit der Forderung, alle Änderungsanträge mit Ausnahme der vom Regionalrat vorgeschlagenen 250 Millionen Euro zurückzuziehen.
Die Sitzung im Plenarsaal begann mit zweistündiger Verspätung. „Wir brauchen einen hauptamtlichen Stadtrat“, forderten alle Mitte-Rechts-Stadträte, die sich während der allgemeinen Diskussion zu Artikel 1 zu Wort meldeten. Am Ende der Debatte antwortete die Präsidentin und Interims-Stadträtin Alessandra Todde: „Ich werde so lange im Amt bleiben, wie es nötig ist.“
Der Oppositionssprecher Fausto Piga (FdI) sprach von „finanzieller Misswirtschaft im Sektor: Die Ausgaben werden immer schlechter. In diesem Tempo wird das sardische Gesundheitswesen dasselbe Schicksal erleiden wie der Superbonus.“ Er fügte hinzu: „Wir vermissen Bartolazzi mittlerweile. Wenigstens ist er nicht nur Teilzeit im Amt wie Präsident Todde. Hoffen wir, dass die Mehrheit sich früher oder später auf einen Ratsherrn einigt.“
Ein weiterer wiederkehrender Kritikpunkt der Minderheit: „Artikel 1 geht nicht auf die wirklichen Probleme ein; der Ärztemangel wird nicht einmal erwähnt“, sagte Giuseppe Talanas (FI). Umberto Ticca (Reformer) meinte: „Beim Lesen des Artikels sieht man keinerlei Aussicht auf Veränderung.“ Stefano Tunis sagte: „Es ist enttäuschend, dass kein umfassender Plan und keine Struktur vorliegen.“
Abschließend ging Alessandra Todde Punkt für Punkt auf die Argumente ein, verteidigte ihr Vorgehen und beschrieb die Budgetänderung, die „nach zahlreichen Maßnahmen und Beschlüssen des Rates erfolgt“. Sie hob insbesondere die Maßnahmen zur Einstellung von 500 Ärzten und 1000 Krankenschwestern hervor.
„Präsidentin zu sein ist nicht einfach, und die Verantwortung für das Gesundheitswesen ist eine enorme Belastung“, antwortete sie auf die Frage, wer eigentlich als Gesundheitsberaterin fungiert. „Ich kann auf ein Team von Fachleuten zählen, die gemeinsam daran arbeiten, das sardische Gesundheitssystem zu verbessern, und ich werde so lange mit ihnen zusammenarbeiten, wie es nötig ist. Ergebnisse müssen erzielt werden, auch wenn sie nicht sofort sichtbar sind. Wichtig ist, dass wir uns mit vollem Einsatz engagieren.“
