Strandetikette: Zehn Regeln, um das Meer zu genießen (ohne die Nachbarn zu stören)
Ob störender Zigarettenrauch in unmittelbarer Nähe anderer Schwimmer, laute Musik oder lange, laute Telefongespräche: Manchmal braucht es einfach nur ein bisschen gesunden Menschenverstand.(Foto des Ansa-Symbols)
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Der Strand sollte der Inbegriff von Entspannung sein: Sonne, Meer, ein gutes Buch und ein paar unbeschwerte Stunden. Doch oft reicht schon wenig, um einen perfekten Tag in einen Nervenkitzel zu verwandeln. Denn unter dem Sonnenschirm, jenseits von Sonnencreme und Handtüchern, gibt es eine ungeschriebene Etikette: Hier sind zehn einfache Regeln, die oft auf gesundem Menschenverstand beruhen, aber deren Erinnerung hin und wieder durchaus angebracht ist.
1. Laute Musik ist kein gemeinsamer Soundtrack
Selbst wenn es der neueste Sommerhit ist, möchte ihn nicht jeder an der Küste hören. Musik am Strand kann angenehm sein, aber in angemessener Lautstärke. Vor allem dann, wenn der Nachbar sich diesen Platz extra ausgesucht hat, um dem Rauschen der Wellen zu lauschen.
2. Das Handtuch ist kein Territorium, das es zu erobern gilt.
Sich auszubreiten ist menschlich, aber den halben Strand mit Handtüchern, Taschen, Spielzeug und Luftmatratzen zu belegen, ist weniger menschlich. Der Platz am Strand ist oft begrenzt, und anderen den Vortritt zu lassen, sollte eine der wichtigsten Regeln sein.
3. Sand ist schön, aber nicht in den Augen anderer.
Vermeiden Sie es, Ihr Handtuch auszuschütteln, während Ihr Nachbar isst, dicht an Handtüchern vorbeizulaufen oder sich direkt neben jemandem Sand abzuschütteln. Sand gehört an den Strand und nicht ins Essen oder in die Augen Ihres Nachbarn.
4. Das Telefon kann warten.
Ein gelegentlicher Anruf ist unvermeidlich. Ein halbstündiges, lautes Telefongespräch, bei dem man womöglich Details aus dem Privatleben an die ganze Küste ausplaudert, ist hingegen eine ganz andere Sache. Und dasselbe gilt für Videos, die man ohne Kopfhörer anschaut: Auf keinen Fall!
5. Abfall gehört nicht zur Landschaft
Flaschen, Taschentücher, Zigarettenkippen, Verpackungen und Essensreste dürfen unter keinen Umständen am Strand zurückgelassen werden. Es mag banal klingen, doch die Strandberichte erzählen jeden Sommer ein anderes Bild. Und wenn keine Mülleimer vorhanden sind, sollten Sie unbedingt einen Müllbeutel mitbringen.
6. Achten Sie darauf, nicht unter dem Regenschirm zu rauchen.
Niemand am Strand möchte Zigarettenrauch einatmen (und im Freien ist er sogar aus der Ferne wahrnehmbar). Sofern die Gemeinde das Rauchen nicht ausdrücklich verbietet, sollten Sie, falls Sie absolut nicht darauf verzichten können, sich (in beträchtlicher Entfernung) von anderen Strandbesuchern entfernen. Und natürlich sollten Sie Ihre Zigarettenkippe nicht im Sand liegen lassen.
7. Auch ein Mittagessen unter dem Sonnenschirm hat seine Grenzen
Ein Sandwich, Obst und etwas Frisches sind perfekt für einen Tag am Strand (und kein Strandresort kann deren Verzehr verbieten). Doch ein komplett gedeckter Tisch unter dem Sonnenschirm, mit stark riechendem Geschirr und Behältern, die überall herumstehen, kann die Nachbarn wirklich stören.
8. Kinder können spielen, Erwachsene können geduldig sein.
Ein Strand ist auch ein familienfreundlicher Ort, und Kinder haben jedes Recht zu spielen. Bälle, Paddel und Eimer gehören einfach zum Sommer dazu. Am besten sucht man sich natürlich einen Platz, an dem man nicht ständig mit Sonnenanbetern oder Lesern zusammenstößt.
9. Der Hund braucht genauso viele Regeln wie sein Besitzer.
Wenn Haustiere am Strand erlaubt sind, gilt für alle der gleiche Respekt: Leinenpflicht, Hundekot entfernen und Rücksicht auf andere Strandbesucher nehmen. Nicht jeder freut sich über eine Begrüßung durch einen Hund, egal wie zutraulich er ist.
10. Wenn du gehst, hinterlässt du alles so, wie du es vorgefunden hast.
Bevor man den Strand verlässt, sollte man sich kurz umschauen, um sicherzugehen, dass man nichts vergessen hat und seinen Müll mitzunehmen. Und wenn der Strand frei ist, werden Sonnenschirme zusammengeklappt, Handtücher zusammengefaltet und der Müll entsorgt. So gehört der Strand wieder allen.
(Unioneonline/D)
