Six Nations: Großbritannien krönt die Azzurri "Dämonen"
Italien gewinnt sein Debütspiel gegen Schottland und hat nun Irland im Visier, dessen Ausgang ungewiss ist.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Großbritannien krönt die Azzurri, weil die britischen Medien bereits am Tag nach ihrem Debüt bei den Six Nations, bei dem Italien Schottland mit 18:15 besiegte, die Leistung von Quesadas Mannschaft lobten. Und es ist kein Zufall, dass schon am Vorabend des Turniers, sogar jenseits der Alpen, von den Azzurri als Favoriten die Rede war.
Vor Kurzem noch undenkbar, doch so viel hat sich in den letzten Jahren verändert. Der Guardian schreibt von einer italienischen Mannschaft, die „im Sturm glänzt, um den bestmöglichen Start in Rom hinzulegen“, während die BBC die Azzurri-Spieler als „Dämonen“ bezeichnet, die sich besser an den römischen Regenguss anpassen können. Die Daily Mail spricht gar von einem „blauen Monsun in Rom“.
Die BBC hob die gestrige Niederlage jedoch auch als „Misserfolg“ für Schottland hervor, und die Times kritisierte das Management von Trainer Townsend, dessen Mandat laut der Zeitung am seidenen Faden hänge.
Währenddessen führt sein Kollege Quesada die italienische Nationalmannschaft weiterhin souverän an und ist sich der Fortschritte seines Teams bewusst. Dennoch weigerte er sich, sich am Torfestival zu beteiligen, selbst auf der gestrigen Pressekonferenz. „Wir lassen Sie reden“, sagte er zu den Journalisten. „Wir freuen uns, dass Sie die Zahlen analysieren. Aber wir wissen, wo wir uns noch verbessern müssen.“
(Unioneonline)
