Serie D: Olbia muss Lorenzo De Grazia bezahlen
Dem ehemaligen Spieler werden 5.644,42 € geschuldet. Corda: „Wir erben alte Streitigkeiten, aber der Verein wird die ausstehenden Beträge begleichen.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Lorenzo De Grazia verklagt Olbia wegen ausstehender Gehälter und Prämien. Olbia muss dem Spieler 5.644,42 € vor Steuern und Sozialversicherungsbeiträgen zahlen. Zahlt er nicht innerhalb von 30 Tagen, drohen ihm Punktabzüge für die kommende Saison, obwohl der Verein bereits aufgefordert wurde, innerhalb von drei Tagen freiwillig zu zahlen. Andernfalls drohen ihm beispielsweise hohe Unterlassungszahlungen.
Das Schiedsgericht der LND-AIC hat heute den Parteien den informellen Schiedsspruch im Berufungsverfahren von De Grazia mitgeteilt. De Grazia wird in der Saison 2024/25 für Olbia spielen und wurde von Rechtsanwalt Mauro Cavalli vertreten. Olbia Calcio ist zur Zahlung des im Schiedsspruch festgelegten Betrags verpflichtet, und Olbias Technischer Direktor Ninni Corda erklärte, dass der Verein dieser Verpflichtung nachkommen werde. „Leider übernehmen wir alte, bereits abgeschlossene Streitigkeiten, wie den Fall De Grazia, der im November begann. Wir werden aber die ausstehenden Zahlungen leisten“, versichert Corda, der mit Prosoccer, dem Eigentümer des Gallura-Klubs seit Mitte Januar, nach Olbia zurückgekehrt ist.
Unterdessen bestätigen sich laut Anwalt Cavalli, der auch andere ehemalige Olbia-Spieler vertritt, die Zweifel an der Erklärung von Olbia Calcio bezüglich der tatsächlichen Begleichung aller Schulden zum 31. Dezember 2025. Offenbar handelte es sich dabei um Schulden von Spielern und Mitgliedern des Trainerstabs, die für die laufende Saison (2025/26) registriert waren und deren Freigaben bis zum Stichtag, dem 31. Januar 2026, bei Co.Vi.So.D eingereicht und von diesem als regulär akzeptiert wurden.
