Diese Woche wird Monastir seine Umwandlung vom Amateursportverein in einen Amateursportclub notariell beurkunden lassen. Dies ist der letzte bürokratische Schritt im Reorganisationsprozess, der vor Monaten mit der Übernahme der Football Club Holding begann. Nach Unterzeichnung der Vereinbarung können Verträge und Organigramme finalisiert und die operative Struktur des neuen Vereins vollständig in Betrieb genommen werden.

Zu den ersten erwarteten Personalentscheidungen nach der Gründung des SSD gehört die des Generalsekretärs: Federico Russu, der dank seiner Erfahrung bei Olbia bereits in der sardischen Profifußballszene etabliert ist, gilt als Favorit. Sollte sich seine Wahl bestätigen, würde dies administrative Expertise und Ortskenntnis nach Monastir bringen.

Bürokratie behindert die Arbeit von Sportdirektor Matteo Zanda nicht, dessen Anstellung nie in Frage stand. Er ist bereits voll im Transfergeschäft tätig und agiert mit seiner gewohnten Zielstrebigkeit an mehreren Fronten: von der Bestätigung von Spielern bis zur Bewertung neuer Talente, die den Kader vervollständigen sollen.

Die Bestätigung von Marcello Angheleddu als Trainer verdient besondere Beachtung. Seine Weiterbeschäftigung war alles andere als sicher. In den letzten Wochen erhielt er konkrete Anfragen von Sportdirektoren großer Vereine außerhalb Sardiniens. Diese Anfragen belegen, falls überhaupt noch einer Bestätigung bedurft hätte, wie sehr seine Arbeit weit über die Grenzen der Insel hinaus wahrgenommen und geschätzt wird.

Angheleddu entschied sich zu bleiben, und diese Entscheidung ist einem Sieg gleichzusetzen. Auf der Bank zeigte er außergewöhnliche Qualitäten: die Fähigkeit, Spiele zu lesen, die Mannschaft in schwierigen Momenten zu motivieren und das Potenzial jedes einzelnen Spielers im Kader optimal auszuschöpfen.

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