Daniele Livieri bestätigt das Gefühl, dass die Olbia-Mannschaft, die in Rom gegen Atletico Lodigiani zu sehen war, ein entfernter Verwandter der Mannschaft war, die Palmese im Nespoli ein 0:0-Unentschieden abgerungen hatte.

„Die Leistung in Rom war eindeutig unzureichend. Verglichen mit dem letzten Sonntag haben wir in jeder Hinsicht einen klaren Rückschritt gemacht“, erklärte der Trainer der Weißen gestern Abend nach der 0:2-Niederlage im Rückspiel des vierten Spieltags der Serie D. „Jetzt muss ausnahmslos jeder Einzelne Verantwortung übernehmen, um eine Situation zu vermeiden, die Olbia nicht erleben darf. Es gab nun schon zu viele Spiele“, fügte Livieri hinzu, „in denen die Mannschaft ihr Potenzial nicht ausschöpfen konnte, und es ist klar, dass es Zeit für einen kompletten Umbruch ist, angefangen bei unserer Einstellung.“

Der piemontesische Trainer, der seit zehn Tagen in Olbia ist, resümierte: „Auch unsere herausragendsten Spieler müssen sowohl auf als auch neben dem Platz einen größeren Einfluss ausüben und zu echten Führungsfiguren für die Mannschaft werden. Nur dann können wir das Ruder herumreißen.“

Die Botschaft ist klar. Olbia, derzeit Viertletzter mit 21 Punkten und sechs Punkten Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, muss schnellstmöglich eine Trendwende schaffen.

In den kommenden Tagen werden neben den notwendigen Verstärkungen – von denen Riccardo Santi und der junge Flavio Di Lazzaro, die gestern in Rom dabei waren, als Vorgeschmack gelten können, und Gabriele Lobrano und Nicolò Maspero als sehr willkommene Rückkehr – auch die Gehälter eintreffen: Bis Samstag muss der Verein die Freigabeerklärungen der Mitglieder bezüglich der Zahlung der ausstehenden Monatsgehälter bis Dezember bei Co.Vi.So.D. einreichen, andernfalls droht ein Abstieg in der Tabelle. Keine optimale Situation. Nicht einmal für die Stimmung einer Mannschaft, die durch monatelange Schwierigkeiten bereits physisch und mental stark belastet ist.

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