Menschen, die sich bei schweren Stürzen verletzt haben, Rentner, die nachts ihre Häuser meiden, und Müll, der in manchen Stadtteilen überall herumliegt. Das Wildschweinproblem in Olbia ist sehr ernst; in einigen Vierteln ist es ratsam, nachts nicht mehr spazieren zu gehen oder mit dem Hund Gassi zu gehen. Im Dämmerlicht kann man die Silhouetten von Wildschweinen erkennen, kleine und große, in Familienverbänden, dreist und unbeeindruckt von der Anwesenheit von Menschen.

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Der in Olbia ansässige Anwalt Christian Cicoria sammelte monatelang Daten und Unterschriften, um die Stadtverwaltung von Olbia zum Handeln zu bewegen. Ende 2025 (nach einer Petition mit tausend Unterschriften) erreichte er eine wichtige Entscheidung der regionalen Umweltschutzbehörde. Cagliari genehmigte den Aktionsplan zur Bewirtschaftung und Kontrolle der Wildschweinpopulation (Sus scrofa meridionalis) im Umland von Olbia. Ein Erfolg für Cicoria und die Tausenden von Menschen, die die Initiative unterstützt hatten.

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Die Region hat das Problem der massiven Wildschweinplage in Olbia anerkannt. Bislang wurde der Plan jedoch nicht umgesetzt. Christian Cicoria widerspricht nicht, sondern weist auf die schwierige Lage vieler Olbiaer Einwohner hin: „Es muss dringend eine Lösung gefunden werden; die Sicherheit der Bevölkerung ist gefährdet. Wir schlagen keine konkreten Maßnahmen vor und fordern lediglich, dass die uns mitgeteilten Anweisungen befolgt werden.“ Eine Karte der gefährdeten Gebiete existiert: Poltu Cuadu, das Gymnasium De André und die Grundschule an der Via Modena, die Kreisverkehre am Stadteingang, das Flughafengelände, die Parkplätze der Einkaufszentren „Olbia Mare“ und im Geschäftsviertel an der Via Bambini di Beslam, das Gebiet vor dem Hauptquartier der Carabinieri, die Via degli Astronauti und das Polizeipräsidium, die Via Roma, die Via Venafiorita und die Viale Aldo Moro alta. Ein Rentner hat bereits eine Entschädigung von der Region erhalten, nachdem er von einem Wildschwein angegriffen worden war.

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