West-Nil-Virus, neuer Einsatzgipfel in Oristano: 68.000 Larvenbekämpfungssets an Gemeinden verteilt
Bedeutende Zahlen für die neue Kampagne gegen infizierte Mücken: 130 Fallen sind ebenfalls für die Überwachung geplant.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Der Schlüssel liegt in der Prävention , die durch eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe für Feldeinsätze und umfassende Informationskampagnen für Gemeinden, Schulen und Bürger umgesetzt werden soll. Dies ist der Kern der neuen Kampagne zur Bekämpfung des West-Nil-Virus , die heute Vormittag in der Provinz im Rahmen einer Einsatzbesprechung mit Vertretern von Institutionen, Technikern, Gesundheitspersonal und Experten geplant wurde.
Am Tisch saßen der Provinzpräsident Paolo Pireddu , der Umweltdezernent Andrea Grussu , der Leiter des Umweltsektors Raffaele Melette , die Biologinnen Maddalena Irranca und Cristiana Colombino sowie die Beamten Stefano Cadoni und Manuela Urracci . Ebenfalls anwesend waren die Leiterin des örtlichen Gesundheitsamtes Grazia Cattina , die Leiterin der Arbeitsschutzbehörde Sisp Maria Valentina Marras , der Entomologe Claudio Venturelli , Cipriano Foxi vom Institut für Zooprophylaxe und Luigi Attianese von der Firma Nuova Prima.
Das Ziel ist klar: die Entwicklung eines koordinierten und gemeinsamen Aktionsplans , der medizinisches, wissenschaftliches und operatives Fachwissen integriert. „Es ist unerlässlich, jetzt präventive Maßnahmen zu planen, um für das Frühjahr gerüstet zu sein“, betonte Präsident Pireddu . „Dafür arbeiten wir an einem umfassenden Plan, der Ressourcen, Professionalität und einen strukturierten, institutionsübergreifenden Ansatz vereint. Wir müssen das Tempo ändern“, fügte er hinzu, „indem wir auf Bewährtes setzen und unseren Handlungsspielraum erweitern.“
Die Zahlen der neuen Kampagne sind beeindruckend: 130 neue Mückenfallen zur Überwachung wurden in Zusammenarbeit mit dem Istituto Zooprofilattico installiert, und 68.000 Larvenbekämpfungssets werden im Rahmen einer mobilen Kampagne mit Informationsständen auf öffentlichen Plätzen an die Gemeinden verteilt. Fachpersonal erklärt den Anwohnern die korrekte Anwendung der Produkte und gibt Tipps, wie man Larvenplagen reduzieren kann. Neben den technischen Maßnahmen setzt die Provinz stark auf Kommunikation.
Stadträtin Andrea Grussu kündigte eine breit angelegte Informationskampagne in Gemeinden und Schulen an: „Der Kampf wird nur durch die Einbindung der Bevölkerung gewonnen. Wir planen außerdem innovative Maßnahmen, wie die Installation von automatischen Spendern mit Langzeitwirkung von Larvenbekämpfungsmitteln im öffentlichen Raum, insbesondere in Abflüssen und Straßengittern.“
