Wein und Kultur: Quartu und die spanische Stadt Almansa sind Partnerstädter.
Das während eines Treffens in Kastilien unterzeichnete ProtokollPer restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Das zweite Treffen im Rahmen der Städtepartnerschaft „Quartu und Almansa stärken ihre Freundschaft“ fand in Spanien statt. Die beiden Städte diskutierten über das Thema Wein, aber auch über Kultur, Traditionen und mögliche Austauschprozesse zwischen den beiden Gemeinden.
Das Treffen in Kastilien endete gestern Abend spät – nach einer Theateraufführung in historischen Kostümen vor der Burg aus dem 16. Jahrhundert – mit der Unterzeichnung des Protokolls , das an die bereits beim ersten Treffen im Oktober in Quartu unterzeichneten Protokolle anknüpfte. Die Unterschriften wurden von der Bürgermeisterin von Almansa, María Pilar Callado García, und von der Stadtratspräsidentin von Quartu, Rita Murgioni, geleistet. Anschließend unterzeichneten die Vertreter von AICCRE, Focus Europe sowie alle sardischen Verbände und Unternehmer der Delegation. Die Zeremonie wurde von den Launeddas unter der Leitung von Maestro Gianfranco Meloni sowie traditioneller Musik und Tänzen begleitet.
Der Wein war der erste Kontaktpunkt zwischen den beiden Städten, eine Verbindung, die sich seither weiterentwickelt hat. In Quartu, einer Region mit reicher Weintradition und großer Leidenschaft für Wein, reicht der Weinbau bis ins Mittelalter zurück und hat sich über die Jahrhunderte in einer Gegend mit sandigen und kalkhaltigen Böden, ideal für Rebsorten wie Cannonau, Monica, Vermentino und Nasco, etabliert. Auch Almansa, 700 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, bildet da keine Ausnahme. Zahlreiche Weingüter entstanden, insbesondere im 20. Jahrhundert, was zur Schaffung der Ursprungsbezeichnung Almansa führte, in der eine nahezu einzigartige Rebsorte hervorsticht: Garnacha Tintorera.
Im Oktober wird die spanische Delegation Italien besuchen, und in diesen Tagen wird die Delegation aus Quartu Almansa besuchen – aber auch die Hauptstadt Albacete und die andere Gemeinde Higueruela, wo die Weinbautradition stark ausgeprägt ist –, um ihre Freundschaft zu stärken und das Städtepartnerschaftsabkommen in Spanien zu unterzeichnen.
Die Quartu-Delegation in Spanien, die sich nicht nur aus institutionellen Vertretern, sondern auch aus Kulturvereinen und lokalen Unternehmen zusammensetzte, konnte neue Gegebenheiten, unterschiedliche Verarbeitungstechniken und zusätzliche Märkte aus erster Hand kennenlernen und so neue Ideen und Inspirationen für Produktionsmethoden und die Erschließung und Festigung neuer Märkte gewinnen.
