Erste Aufnahme in Olbia vom Nachmittag des 31. Dezember bis 5 Uhr morgens am 1. Januar, zweite Reise der Hoffnung (nach La Maddalena) mit einem Krankenhausaufenthalt von 11 bis 13 Uhr am 2. Januar und schließlich am selben Tag ein letzter Versuch im Krankenhaus Giovanni Paolo II in Olbia (praktisch erfolglos) von 15 bis 20 Uhr.

Ein junger Patient erlebte diese Tortur der Reise, geplagt von unerträglichen Schmerzen, in der Notaufnahme des Gallura-Krankenhauses.

Dies ist nur eine von vielen Geschichten aus der Weihnachtszeit, in der die Krankenhäuser am Limit arbeiten und die Notfallversorgung durch den Mangel an Fachärzten stark beeinträchtigt ist (in Olbia, Tempio, Palau, Santa Teresa und anderen Orten). Auch die Notaufnahme des Giovanni Paolo II Krankenhauses in Olbia war davon betroffen. Patienten mussten stundenlang warten und bekamen oft die Auskunft, dass der diensthabende Arzt sie nicht behandeln könne, da sie lebensbedrohliche Notfälle hätten. Die Ärzte in der Notaufnahme von Olbia mussten mit extremen Situationen umgehen, da fünf Notfallalarme gleichzeitig vorlagen.

Im Tempio Pausania Krankenhaus kann die Notaufnahme Paolo Dettori nur noch Patienten mit „Codici Bianchi“ (weißen Codes) aufnehmen. Die Gewerkschaften fordern von der örtlichen Gesundheitsbehörde (ASL) Aufklärung über die Kündigung der befristeten Verträge zahlreicher Pflegekräfte und medizinischer Fachkräfte.

© Riproduzione riservata