Von der Region "blockierte" Projekte werden wieder aufgenommen: 10.000 Solarpaneele ragen über Noragugume empor.
Das Regionale Verwaltungsgericht (TAR) hat die Wiederaufnahme des Genehmigungsverfahrens für Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien angeordnet, das aufgrund für verfassungswidrig erklärter sardischer Gesetze ausgesetzt worden war. Dies betrifft unter anderem ein Projekt für einen 100.000 Quadratmeter großen Photovoltaikpark.Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Projekte spitzen sich zu. Die Region hatte sie zunächst blockiert, doch ihre Verordnungen wurden für verfassungswidrig erklärt, woraufhin die Projektbefürworter beim Verwaltungsgericht Berufung einlegten. Das Ergebnis: „Gemäß dem Urteil geben wir hiermit die Wiederaufnahme des Vorprüfungsverfahrens zur Umweltverträglichkeitsprüfung bekannt.“ Anschließend wird der Name des neu gestarteten Windpark- oder Photovoltaikprojekts veröffentlicht. Diese Information taucht immer wieder auf der Website der regionalen Umweltbehörde auf, die für die Genehmigung von Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energien zuständig ist. Erst kürzlich gab es drei ähnliche Projekte in der Region Sassari. Nun folgt ein weiteres in Noragugume: Ein Unternehmen mit Sitz in Bozen, das den Namen der Stadt trägt, plant die Installation von 100.000 Quadratmetern Photovoltaikmodulen mit einer Leistung von 6.583,50 kW.
Der Antrag auf Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) datiert vom September 2023. Ein Jahr später erklärte die Region das Genehmigungs- oder Ablehnungsverfahren für unzulässig: zunächst unter Berufung auf das vom Regionalrat verhängte Moratorium, dann – ab Dezember 2024 – auf das Gesetz über geeignete Flächen. Die Fläche, auf der laut den in Villa Devoto erstellten Karten 9.900 Module verteilt auf 330 Reihen installiert werden sollten, war ungeeignet. Dies reichte den Behörden aus, um das Projekt nicht weiter zu verfolgen.
Die beiden Bestimmungen, auf die sich die Region stützte, wurden jedoch für verfassungswidrig erklärt. Daraufhin wandte sich Ccen Noragugume Srl an das Regionale Verwaltungsgericht (TAR), um seine Rechte geltend zu machen. Das Verwaltungsgericht bestätigte das Scheitern des fragilen, vom Regionalrat zum Schutz des Inselgebiets errichteten Rechtsrahmens und ordnete die Wiederaufnahme des von den Behörden eingestellten Verfahrens an. Dieses wurde nun wieder aufgenommen: 100.000 Quadratmeter Photovoltaikmodule prägen nun das Landschaftsbild von Noragugume.
