„Vom Treffen zur Grünen Chemie ausgeschlossen“: Empörung der Arbeiter in Porto Torres
Das Treffen wurde einberufen, um einen Lenkungsausschuss zur Förderung des Projekts einzusetzen, das seit über zehn Jahren stagniert.Arbeiter und Gewerkschaften in Porto Torres (Foto: M. Pala)
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Das Treffen zum Thema Grüne Chemie, das in der Kantine des Werks im Industriegebiet Porto Torres stattfinden sollte, begann mit einer „schweren Beleidigung“ der Arbeiter.
Die Mitarbeiter von Versalis-Eni verweigerten den Mitarbeitern der einzelnen Unternehmen – Novamont, Versalis und Eni – den Zutritt zum Gelände, darunter auch den Lagerarbeitern, denen die Teilnahme an der draußen abgehaltenen Besprechung untersagt wurde.
Das von der Gewerkschaft CGIL Sassari organisierte Treffen befasste sich mit dem Antrag auf Einrichtung eines Lenkungsausschusses zur Förderung des seit über zehn Jahren stagnierenden Projekts „Grüne Chemie“. Anwesend waren die Bürgermeister von Porto Torres und Sassari, Massimo Mulas und Giuseppe Mascia, sowie die Präsidentin des Industrieverbandes der Provinz Sassari, Simona Fois. Ebenfalls anwesend waren Massimiliano Muretti, Sekretär der Gewerkschaftskammer Sassari, Gino Giove, nationaler Sekretär der CGIL Sardinien, und Fausto Durante, Sekretär der CGIL Sardinien.
Der jüngste politische Schritt in diese Richtung war die Unterzeichnung der „Gemeinsamen Position zur Grünen Chemie“ am 7. März 2025 im Hauptsitz der Metropolitanstadt Sassari. Das Projekt zur Umwandlung der petrochemischen Anlage in ein Innovationszentrum für nachhaltige Chemie ist noch nicht abgeschlossen; daher die Entscheidung der CGIL, einen neuen Weg einzuschlagen, der auf allen Ebenen – lokal, regional und national – unterstützt wird.
