Nach zwei Monaten (und zahlreichen Protesten) hat ANAS die Fahrbahnmarkierungen entlang der Autobahn 125 Var bei Quirra angebracht. Dieser mehrere Kilometer lange Abschnitt war sehr gefährlich, da der Asphalt ohne die weißen Linien erneuert worden war.

Autofahrer, insbesondere bei Sonnenuntergang, sahen sich einer riesigen, unbeschilderten Stelle ohne Orientierungspunkte gegenüber. Glücklicherweise ereigneten sich in den letzten drei Wochen trotz des hohen Verkehrsaufkommens zwischen Villaputzu und Sarrabus (einer obligatorischen Strecke, seit die Hochstraße über den Flumendosa am 18. Januar gesperrt wurde) keine Unfälle.

Doch die Proteste gegen das desolate Straßennetz – trotz der jüngsten Reparaturen – reißen nicht ab. Besonders die Verwaltung der alten Fernstraße Orientale Sarda, insbesondere des Abschnitts zwischen Villaputzu und der neuen Straße 125, steht in der Kritik. Unzureichende Beschilderung (mit verblassten Linien) wird durch tiefe und tückische Schlaglöcher noch verschärft. Hunderte Autofahrer beschweren sich über Schäden an ihren Fahrzeugen und die erhöhte Unfallgefahr. Seit der Auflösung der Provinz Südsardinien untersteht die Straße der Metropolitanstadt Cagliari, ebenso wie die Eisenbrücke, die seit über zwei Jahren wegen Reparaturarbeiten gesperrt ist (die jedoch stillstehen).

Eine Situation, die für Pendler, die gezwungen sind, lange und gefährliche Umwege (vierzig Kilometer statt drei, ja sogar viermal am Tag) in Kauf zu nehmen, um zur Arbeit zu gelangen, nicht länger tragbar ist.

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