Die Forst- und Umweltschutzbehörde von Cagliari ist hart gegen illegale Feuer und illegale Müllentsorgung vorgegangen. Diese Praktiken gefährden Grünflächen und landwirtschaftliche Nutzflächen sowie die öffentliche Gesundheit.

Die Forstkommission konzentriert sich insbesondere auf einige verlassene oder degradierte Gebiete in den Gemeinden Cagliari, Selargius und Monserrato.

„Die illegale Müllverbrennung verursacht nicht nur schwere Boden- und Luftverschmutzung, sondern führt auch zu einer fortschreitenden Erschöpfung der landwirtschaftlichen Nutzfläche, wodurch diese sowohl für den Anbau als auch für die Beweidung ungeeignet wird, was langfristige und oft irreversible Auswirkungen auf das ländliche Ökosystem hat“, erklärt das Forstkorps und berichtet, dass bei den jüngsten Kontrollaktionen vier Personen angezeigt und eine landwirtschaftliche Fläche von etwa 1,5 Hektar in der Umgebung von Selargius beschlagnahmt wurde.

Unter den Gemeldeten befanden sich zwei bosnische Staatsbürger, die als Gewerbetreibende gegen Gebühr Abfälle von Tür zu Tür oder auf Abruf sammelten. Das gesammelte Material wurde in einem landwirtschaftlichen Gebiet eingesammelt und anschließend verbrannt, um die nicht wiederverwertbaren Bestandteile (Kunststoffe und nicht marktfähige Materialien) zu entfernen und die Eisenmetalle für den Verkauf in Recyclingzentren zu gewinnen.

In Terremaini, nahe der Viale Marconi, wurde ein Mann beim Verbrennen von Abfällen auf frischer Tat ertappt und angezeigt. Laut Ermittlungen war er nicht beim Steueramt (TARI) registriert und wurde daher der Stadtverwaltung von Cagliari gemeldet.

Auch in zwei weiteren Betrieben laufen Untersuchungen, in denen erhebliche Mengen verschiedener Abfallarten, darunter gefährliche und Sonderabfälle wie Farb- und Verdünnerbehälter sowie Schafkadaver, verbrannt wurden.

(Unioneonline)

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