Verwüstung der Geschäfte zwischen Nuoro und Ogliastra nach dem Mistralsturm
Lagerhallen wurden geplündert, Schuppen und Zäune abgerissen, Maschinen beschädigt und Photovoltaikanlagen demoliert. Coldiretti: „Produktion in Gefahr.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Die Mistralwinde richteten in den Regionen Nuoro und Ogliastra schwere Schäden an zahlreichen Betrieben an. Lagerhallen, Schuppen und Zäune wurden abgerissen, Maschinen beschädigt, Photovoltaikanlagen wie Blätter weggerissen: Das Ausmaß der Zerstörung ist verheerend.
Die Oliven- und Korkeichenbestände wurden stark in Mitleidenschaft gezogen, was auch schwerwiegende Folgen für Wälder, Bäume und Brennholz hatte, da Bäume durch die Heftigkeit der Winde abgebrochen oder entwurzelt wurden.
Dies sind äußerst schwerwiegende Schäden, die die gegenwärtige und zukünftige Produktion gefährden. Doch auch andere Nutzpflanzen und Produktionssektoren sind in einem Umfeld, das bereits seit Wochen von Unwettern mit starken und anhaltenden Regenfällen stark beeinträchtigt ist, die Pflanzen, Gebäude und Böden geschwächt haben, nicht besser dran.
Die Windböen erreichten Geschwindigkeiten von über 130 Kilometern pro Stunde und verursachten erhebliche Schäden nicht nur in Wohngebieten, sondern vor allem auf dem Land, wo zahlreiche Betriebe durch umgestürzte Bäume entlang ländlicher und Provinzstraßen von der Außenwelt abgeschnitten und somit praktisch unerreichbar wurden.
„Wir erleben erneut ein außergewöhnliches Wetterereignis, das unsere landwirtschaftlichen Betriebe schwer beeinträchtigt“, betont Leonardo Salis, Präsident von Coldiretti Nuoro-Ogliastra. „Wir sammeln derzeit Berichte, analysieren die kritischen Punkte und stellen sicher, dass wir den betroffenen Betrieben und Gemeinden bestmögliche Unterstützung bieten. Niemand wird im Stich gelassen.“
Direktor Alessandro Serra teilt diese Einschätzung und betont: „Neben den unmittelbaren Schäden an den Gebäuden besteht große Sorge hinsichtlich der künftigen wirtschaftlichen Folgen. Unternehmen werden mit extrem hohen Kosten für die Wiederherstellung von Lagerhallen, Produktionsstätten und Infrastruktur konfrontiert sein, was unweigerlich zu Produktionsausfällen und Auswirkungen auf die Belegschaft und den Arbeitsmarkt führen wird.“ Er schließt: „Es bedarf eines ausgereiften institutionellen Systems, das in Notfällen schnell reagieren kann, aber auch einen strukturierten, langfristigen Weg aufzeigt, damit Unternehmen nicht allein gelassen werden und konkrete und zeitnahe Unterstützung erhalten.“
(Unioneonline)
