Fenster und Türen wurden beschädigt, und der Platz befand sich in einem Zustand des Verfalls; überall lagen Müll und Feuerwerksreste verstreut.

Dies ist das Ergebnis des Vandalismus, der in den letzten Tagen an der Kirche San Gavino und in der Umgebung gemeldet wurde und eine starke Reaktion des Bürgermeisters von Gavoi, Salvatore Lai, hervorrief, der den Vorfall in einem Beitrag in den sozialen Medien öffentlich verurteilte.

Der Bürgermeister berichtete, er habe erst vor kurzem erfahren, dass unbekannte Personen die Kirche und den dazugehörigen Platz als Schauplatz für Streiche und unkontrollierte Feiern missbraucht hätten, ohne Rücksicht auf den heiligen Charakter der Räumlichkeiten oder auf die Würde und Sauberkeit eines für Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen bestimmten Bereichs.

In seiner Rede bekundete der Bürgermeister seine persönliche Solidarität und die der Stadtverwaltung mit Pater Michele Casula und der Gläubigengemeinschaft und verurteilte den Vorfall aufs Schärfste. Laut Lai ist dieser Vorfall ein besorgniserregendes Zeichen für mangelndes Bewusstsein und fehlenden Respekt vor den Regeln, insbesondere da Veranstaltungen und Feierlichkeiten an anderen, geeigneteren und sichereren Orten hätten stattfinden können. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Sachschaden, für den jemand aufkommen muss, sowie den Kosten für die Reinigung des Platzes. Der Bürgermeister betonte, dass der Respekt vor öffentlichem Eigentum und den symbolträchtigen Orten der Gemeinde auch während der Neujahrsfeierlichkeiten nicht außer Acht gelassen werden dürfe. Er zeigte Verständnis für die Begeisterung zum Jahreswechsel und die weit verbreiteten Traditionen, bekräftigte aber, dass Gavoi nicht zu einem rechtsfreien Raum werden dürfe und dass Spaß nicht bedeute, die Grenzen des Respekts und der Sicherheit von Menschen und Eigentum zu überschreiten. Der Beitrag schließt mit einem direkten Appell an die Verantwortlichen für den Vandalismus, in dem sie aufgefordert werden, aus Respekt vor den Regeln des zivilen Zusammenlebens und der Verantwortung ins Rathaus zu kommen, um den Sachverhalt aufzuklären.

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