Über 1.000 Quadratmeter öffentlicher Strand wurden dank einer Großaktion der Küstenwache Olbia gegen illegale Strandbesetzungen wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Gestern identifizierte das Militär im Rahmen einer gezielten Operation entlang der Küste von Olbia und Arzachena zwei illegale Besetzungen von staatseigenem Land und beschlagnahmte zahlreiche Bauten, die zur Landgewinnung für die Öffentlichkeit dienten.

Die von dem Team „Meer und sichere Seen 2026“ gemeinsam mit der Umweltpolizei-Einsatzeinheit (NOPA) der Hafenbehörde Olbia durchgeführte Operation begann in den frühen Morgenstunden und führte zur Beschlagnahme von Sonnenschirmen, Liegestühlen, Tischen, Stühlen, Sofas, Sesseln, Gartenmöbeln, Blumenkästen und fest installierten, abnehmbaren Metallkonstruktionen am Strand. Die Verantwortlichen wurden wegen Verstoßes gegen Artikel 1161 des Schifffahrtsgesetzes angeklagt, und der Fall wurde der zuständigen Justizbehörde gemeldet.

Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Überwachungsplans der maritimen Direktion Nordsardiniens. Diese setzt sich während der gesamten Sommersaison für die Bekämpfung illegaler Strandbelegungen, den Schutz der Küstenumwelt und die Wahrung des Rechts aller auf freie Strandnutzung ein. Die Kontrollen werden mit Blick auf die Sommerferien Mitte August weiter verstärkt. „Wir werden sowohl auf Badegäste achten, die Sonnenschirme und Ausrüstung am Strand zurücklassen, um sich einen Platz zu reservieren, als auch auf gewerbliche Betreiber, die Flächen außerhalb der genehmigten Bereiche belegen oder ohne die erforderlichen Genehmigungen tätig sind“, warnt die maritime Direktion Olbia. „Das Ziel ist klar: jegliche widerrechtliche Aneignung staatlichen maritimen Eigentums zu verhindern und die Einhaltung der Gesetze, den Umweltschutz und den gleichberechtigten Zugang zu den Stränden für alle zu gewährleisten.“

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