Tortolì unterzeichnet die Absichtserklärung „The Longevity Experience“.
Abkommen über die Blaue Zone zwischen Sardinien, Okinawa, Nicoja (Costa Rica) und Ikaria (Griechenland)Video di Simone Loi
Eine internationale Absichtserklärung soll die Regionen mit der höchsten Lebenserwartung in einer globalen Entwicklungsstrategie vereinen. In Tortolì wurde im Konferenzraum Symposion/La Bitta der Grundstein für das Projekt „The Longevity Experience“ gelegt, das Sardinien, Okinawa (Japan), Nicoja (Costa Rica) und Ikaria (Griechenland) zusammenbringt. Das Programm wurde offiziell von Franco Cuccureddu, Tourismusbeauftragter der Region Sardinien, Hajime Oshiro, stellvertretender Gouverneur der Präfektur Okinawa, und Carlos Armando Marinez Arias, Bürgermeister von Nicoja (Costa Rica), unterzeichnet.
Ziel ist es, durch die gemeinsame und koordinierte Teilnahme der Blauen Zonen an Tourismusmessen, Veranstaltungen und Initiativen sowie an Initiativen zur Förderung von Wellness und der Region und durch Kommunikationsinitiativen, wie beispielsweise einer eigenen Website, ein einheitliches und wiedererkennbares Bild der Langlebigkeitsregionen zu schaffen, um die internationale Sichtbarkeit des Projekts zu stärken.
Die Reden der ausländischen Gäste Hiroshi Toyama, Mitglied des Blue Zone Research Council für Japan, Kyriaki Spanou und Angeliki Douka, Wellness- und Langlebigkeitscoaches von Ikaria, und Marinez Aria für Nicoja wurden von einem aufmerksamen Publikum mit Applaus bedacht.
Die von Barbara Serra hervorragend geleitete Konferenz umfasste anschließend einen wissenschaftlichen Teil mit Vorträgen von Francesco Cucca, Professor für medizinische Genetik und Leiter des ProGenia-Projekts; Andrea Fabbo, Geriater und Generaldirektor der lokalen Gesundheitsbehörde von Ogliastra; dem Onkologen Roberto Pili, Präsident der Global Longevity Community; und Raffaele Sestu, einem Arzt für Hundertjährige. „Es geht nicht darum, touristische Angebote zu vermarkten“, sagte Cuccureddu, „sondern darum, ein ideales Umfeld für das zu schaffen, was wir Lebensoasen nennen.“