Tempio, scheidet die Mitte-Links-Partei aus den Kommunalwahlen aus?
Marina Tamponi, Bürgersekretärin der Demokratischen Partei: „Die Voraussetzungen für die Einreichung einer Liste sind nicht erfüllt.“Per restare aggiornato entra nel nostro canale Whatsapp
Ein schwerer Schlag für die Mitte-Links-Partei in Tempio Pausania im Vorfeld der anstehenden Stadtratswahlen. Marina Tamponi, Sekretärin des Ortsverbands der Demokratischen Partei (PD), gab in einem ausführlichen Facebook-Post bekannt, dass die Voraussetzungen für die Einreichung einer Mitte-Links-Liste mit ihrer Kandidatur für das Bürgermeisteramt nicht erfüllt seien . Tamponi war zuvor in einer öffentlichen Versammlung als Schlüsselfigur für die von der Demokratischen Partei angeführte Liste auserkoren worden.
Nun hat sie jedoch den Schleier gelüftet und ihre Kandidatur ausgeschlossen. In dem Memo erwähnt Marina Tamponi zwar das große Interesse von Mitgliedern und Unterstützern an einer Mitte-Links-Liste, doch folgten dem anfänglichen Interesse keine konkreten Maßnahmen, die dem Vorhaben entsprochen hätten. Eine der wichtigsten Passagen des Memos lautet: „Vor allem hatte ich erhebliche Schwierigkeiten, Kandidaten zu finden. Die Gründe dafür liegen zum Teil in der anhaltenden Wahrnehmung einer gespaltenen Mitte-Links-Partei, eine Wahrnehmung, die auch durch die Entscheidung eines bekannten lokalen Vertreters der italienischen Linken verstärkt wurde. Dieser war bei den vorherigen Wahlen ebenfalls Mitte-Links-Kandidat für das Bürgermeisteramt und weigerte sich, mit dem Projekt des progressiven Lagers zusammenzuarbeiten. Stattdessen unterstützte er den Bürgermeisterkandidaten einer anderen Liste, obwohl auf dieser auch Mitglieder der Fratelli d’Italia standen.“
Eine kontroverse Passage betraf den italienischen Linksvertreter Nicola Comerci. Auch Tamponi trat von seinem Amt als Sekretär zurück und erklärte: „Ich gehe im Wissen, dass ich mein Bestes gegeben und nach bestem Wissen und Gewissen für das Gemeinwohl gearbeitet habe. Ich hoffe, den Staffelstab an jemanden weitergeben zu können, der die Aufgabe mit neuer Energie und größerer Stärke übernehmen kann.“
