Straßennetz des Konsortiums in Katastrophenzustand: Schlaglöcher zerstören Räder und Reifen
Zahlreiche beschädigte Fahrzeuge mussten während der Sperrung der 195 umgeleitet werden: „Die Intervention kam zu spät und es war nur eine Ausbesserung nötig.“Mindestens zwölf Autos wurden beschädigt. Entweder mit aufgeschlitzten Reifen oder verbogenen Felgen. Und das sind nur die Zahlen, die ein einzelner Zeuge genannt hat: Sie sind mit Sicherheit höher und beschreiben ein Chaos, von dem nur Autowerkstätten profitieren. Es ereignete sich auf der Macchiareddu-Autobahn, wo der gesamte Verkehr zwischen Cagliari und Capoterra-Pula während der Sperrung der Staatsstraße 195 aufgrund der Schäden durch Zyklon Harry umgeleitet wurde .
Unter den Fahrern, die am Samstagmorgen strandeten, war auch Enrico Barisone, ein Unternehmer im Bereich privater Ermittlungen und Inkasso.
„Es wurde eine tragikomische Darstellung institutioneller Ineffizienz inszeniert“, greift er an. „Eine Pfütze, die keine war, verbarg einen Graben, der einer verlassenen Baustelle würdig gewesen wäre. Die Folgen waren innerhalb weniger Minuten gnadenlos: zwölf liegengebliebene Autos, platte Reifen, verbogene Felgen, gestrandete Arbeiter und die reale Gefahr tödlicher Unfälle.“
Es war kein unvorhersehbares Ereignis: CACIP hatte bereits seit dem Vorabend entsprechende Meldungen erhalten. Und Präsidentin Barbara Porru hatte die Straße ohnehin als „katastrophal und keinesfalls als Alternative“ zur Route 195 bezeichnet.
Während jemand in den Büros offenbar überlegte, was zu tun sei – ruhig, sehr ruhig, fährt Barisone fort – , „zählten die Reifenhändler in Capoterra bereits vor Tagesanbruch am folgenden Tag über fünfzehn beschädigte Fahrzeuge.“
Anrufe bei den Strafverfolgungsbehörden erweisen sich als wirkungslos. Was ist mit Capip?
Die Antwort kommt, verspätet und peinlich, erst am späten Vormittag des 24. Ein „Interventionsteam“: zwei Arbeiter, ein Lieferwagen und ein paar Schaufeln Asphalt, die wie Salz in eine offene Wunde in die Schlaglöcher gestreut werden. Ein Flickwerk, nicht um das Problem zu lösen, sondern um sagen zu können, man hätte etwas getan. Ist das die Art von Management eines strategisch wichtigen Industriegebiets?
(Unioneonline/E.Fr.)
