Das Geld – 4,5 Millionen Euro – ist vorhanden. Doch es erreicht die Kommunen nicht. „Die eigentliche Gefahr besteht darin, dass der Sommer 2026 ebenfalls ohne angemessene Dienstleistungen für Menschen mit Behinderungen beginnt.“

Der Abgeordnete der sardischen Lega, Dario Giagoni, kritisiert „das Nichthandeln des Regionalrats in einer Angelegenheit, die grundlegende Rechte und die Menschenwürde betrifft. Das ist inakzeptabel.“

Ein Jahr nach der Ankündigung der Fördermittel für die barrierefreie Gestaltung sardischer Strände erklärt das Mitglied der Lega Nord: „Die Gemeinden haben die Gelder immer noch nicht erhalten. Die Mittel wurden bereits den 72 Küstengemeinden zugewiesen, um Barrierefreiheit und Inklusion zu gewährleisten.“ Doch sie seien „seit Monaten aus unerklärlichen bürokratischen Gründen blockiert, während die Zeit verstreicht und Chancen verstreichen.“

Giagoni betont: „Barrierefreiheit ist kein Detail, sondern ein Zeichen von Zivilisiertheit: Ohne sie werden Menschen ausgeschlossen, ihnen werden Erfahrungen verwehrt und ihre Würde untergraben. Diese Verzögerung ist eine konkrete politische Verantwortung. Die Regierung muss unverzüglich eingreifen, um Ressourcen freizugeben: Jeder verlorene Tag ist ein verweigertes Recht.“

(Unioneonline/E.Fr.)

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