Vom Orientale-Viadukt in Bari Sardo regnet es Steine. Der Vorfall ereignete sich nachts, und die Täter gefährden die Sicherheit der Autofahrer, die in der Nähe des Kilometersteins 100 an der Kreuzung zum Stadtfriedhof vorbeifahren. Drei Anzeigen wurden bisher bei der Polizei (Carabinieri Lanusei) erstattet, und die Alarmbereitschaft ist weiterhin hoch. Das Militär überwacht seit einigen Tagen den Viadukt und die Umgebung. Auch die Verkehrspolizei von Lanusei patrouilliert in dem Gebiet. Ermittler befragten Anwohner der Häuser in unmittelbarer Nähe des Viadukts und suchten die Gegend nach Überwachungskameras ab, die die Täter möglicherweise gefilmt haben.

Der Fall

Autofahrer alarmierten die Notrufzentrale 112 mit panischen Anrufen. Erste Suchaktionen in den Straßen rund um die Brücke verliefen ergebnislos. Die Polizei verstärkte ihre Überwachung, doch von den Steinewerfern fehlte jede Spur. Bislang gibt es keine Verdächtigen, nur vage Vermutungen. Eine Untersuchung der Brücke deutet darauf hin, dass die Steine versehentlich in Richtung der Umgehungsstraße Orientale abgerutscht sein könnten. Diejenigen, die sich unter Verletzungsgefahr auf der Polizeiwache meldeten, berichteten, die Steine seien mit hoher Geschwindigkeit und gezielt gefallen, was die Absichtlichkeit der Tat bestätigt.

Roberto Secci

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